Sonntag, 22. April 2012

Marienerscheinung Nr. 5 am Schlossberg von Bad St. Leonhard

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Pünktlich wie immer ist die Hl. Muttergottes dem Pensionierten Polizisten aus Bella Italia, Herrn Caputa gestern nachmittag auch wieder am Schlossberg von Bad St. Leonhard erschienen und hat ihm eine Botschaft übermittelt.

Bereits um 13.00 Uhr begannen die Vorbereitungen für das Event: Ein Lautsprecher wurde aufgestellt und Sitzbänke von unserem Bürgermeister persönlich herbeigeschafft. Die von Jesus selbst in einer Vorausbotschaft angeforderten Figuren der hl Maria und des hl. Johannes für die Gnadenstätte gingen sich bis zum Erscheinungsdatum leider nicht mehr aus. Umsomehr Plastik-oder Gipsmadonnen waren dafür im Umlauf.
Für den erwarteten Ansturm auf das, seit der letzten Erscheinung geheiligte Wasser vom Bürgerbrunnen wurde eine zweite Zapfstelle geschaffen und gestern bekam unser Bürgermeister vom Veranstalter noch eine Tafel mit dem Auftrag überreicht, diese ebenfalls beim nunmehr geheiligten Brunnen anzubringen.
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Um sich vor weiteren Annäherungen mit Wünschen und Begehren zu schützen, hat er sich nun einen Kampfhund angeschafft, der nicht mehr von seiner Seite weicht.


Ansonsten immer die selbe Zeremonie: Etwa 700 fromme Pilger bevölkerten den Schlossberg und schaarten sich um das Kreuz und die "Leihmadonna".
Die einen singend und betend,
andere wieder in frommer Verzückung
Alle drängten aber schließlich zum "Heiligen Wasser", das laut Auskunft einer frommen Pilgerin schon viele Menschen von schweren Krankheiten geheilt haben soll.
Manche können gar nicht genug davon bekommen.

Die Einheimischen fanden sich wie immer auf der Zuschauertribüne am Weg zur Burgruine ein.
Unser Stadtpfarrer verharrte derweilen im stillen Gebet im der Kunigundkirche, aber nicht ohne vorher noch die Zettel mit der von ihm angeforderten negativen Stellungnahme des Bischofs zu den Marienerscheinungen in Bad St. Leonhard aufgelegt zu haben und ein Plakat, das zu einer Pilgerreise nach Medjugorje einladet an die Kirchentür zu nageln. Ich selbst sehe die Veranstaltung am Schlossberg und vor allem das ganze Drumherum auch als unwürdiges Spektakel, aber es sind dies fromme Katholiken,die sich zum Gebet versammeln und die keinen stören. Unverständlich ist mir und vielen anderen Bad St. Leonhardern auch warum für ein Kroatisches Dorf an unserer Kirchentür Werbung gemacht wird und gleichzeitig vom Besuch unseres Schlossberges so vehement abgeraten wird.

Beide Pilgerstätten, auch Medjugorje sind von der Katholischen Kirche nicht anerkannt.



Kommentare:

  1. Wie arm ist doch der Mensch. Gibt es doch weitaus wesentllicheres als Zwietracht zu sähen.
    Lassen wir den Menschen ihr Himmelreich..
    Anderseits ist Jenen zu gratulieren und danken die diese Werbung für Leonhard zu Wege brachten.
    Nicht meckern, nachdenken!

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  2. Gratulation! Eine grandiose Leonhard Werbung!
    Die Spötter haben eine Lektion bekommen.

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  3. Leonhard in aller Munde!
    Glaube in aller Munde..
    Die einen so, die andern so....die Menschen sind in ihrer Entscheidung frei.
    Bevormundung?! Belehrung??;

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  4. Welches drumherum ,welches spektakel und was ist unwürdig..
    unwürdiges gibts,! von den pilgern, eher nicht.
    Moralprediger mit eigenartiger moral ...

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  5. Was denkt sich wohl die Bzö Pensionistenobfrau, wie sie die Maria gesehenhat. Hl. Bimbam schick uns vom Himmel noch ein paar Orange, daß wir noch ein bißerl mehr sind, sonst gehen wir unter!!!!!!!!!!!!!!!

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  6. Im Herbst 2011 habe ich am Schlossberg noch Leid und Schmerz gespürt,
    mit mir auch viele Frauen und Männer von nah und fern.

    Die Hilfesuchenden und ich haben um Heilung um Besserung gebeten.

    Am Samstag habe ich Neues erfahren dürfen, dafür danke ich !

    „Unendliche Liebe“
    auch viele Gesichter der Anwesenden haben mir dies bestätigt.

    „Die Steinmauerreste sind mir zuerst gelb gesprenkelt erschienen,
    allmählich wurde aus gelb – GOLD“
    auch meine Umgebung hat dies so wahrgenommen.

    „Die Sonne ist mir nahe und so GROSZ wie noch nie vorgekommen“
    anscheinend auch Anderen.

    Wir haben gesungen, gebetet und uns gefreut !

    Dankbar waren die Pilger am Schlossberg – und glücklich !

    Wenn Sie (DU) es zulassen, können Sie (DU) es eines Tages auch spüren.

    Ich darf jetzt ernten, was ich ein Lebenlang gesät habe und lebe in der Freude.

    Mein Motto seit Kindesbeinen war und ist:
    „Ich hör nie was Menschen sagen,
    tue ruhig meine Pflicht.
    Gott wird nicht die Menschen fragen,
    wenn er mir mein Urteil spricht.“

    Felix der Glückliche

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  7. die roten lästern voller neid,die watschn kimb zur rechten zeit.

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  8. Zur Krönung dieses "Wunders" fehlt nur noch eine "Heilung"! Da fällt mir ein: Dies geschieht ja im Kurbad!
    Ehrlich: Es ist unglaublich, was hier abgeht! STR Dohr und der Bgm stehen nicht 100 % dazu, die stehen zu 100 % neben sich!

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  9. Das Plakat ist NICHT von unserem Stadtpfarrer an
    die Kirchentüre geheftet, sondern von Frau
    Wobak, die schon hundertemale in Medjugorje war.
    Bitte dies im Bericht berichtigen.

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  10. Für Gott ist alles möglich, vielleicht sollte die Erscheinung im Oktober in der Leonhardikirche stattfinden. Als Zeichen, daß es überall möglich ist. Wir brauchen keinen neuen Ort wo wir doch die schöne große Kirche haben! Wie kleingläubig sind doch die Menschen, wir alle trinken von der gleichen Wasserleitung, Gott hat uns dieses Wasser geschenkt. Lob und Dank sei dafür, daß wir Wasser haben.

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  11. vielleicht sollten die ewigen schlechtreder
    und kritisierer des bgm. maier und str. dohr
    mal auch eine auferstehung machen und sich deklarieren
    meine und viele andere meinen die machen das nicht schlecht
    der bgm. vorher hat garnix aussn zotter gebrocht
    nur weiter so und der nicht will soll holt
    wo anders schauen
    ps. neid ist ein verdienst

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  12. Schön, dass sich die Dummheit der Menschheit immer wieder derart offenbart (oder deren Verzweiflung, indem sie sich dem Schabernack derartiger Scharlatane - aus Sizilien oder auch dem Herzen des 'Gastgeberdorfes', dem Rathaus, wenns dort sowas überhaupt gibt (sonst halt dem Wortführer des Gasthausstammtisches dieses Kuhdorfes, Buagamasta genannt) - derart zu ergeben...)
    Viel schlimmer aber, dass sich die Genannten wie auch die 'Gastgebergemeinde' an einem solchen Unfug (oder soll man nicht vielmehr sagen 'vorsätzlichem, schweren Betrug'???) bereichert!
    Ich würde mich als Hochlandrind zutiefst schämen, kommt für die Gastgeber aber offensichtlich nicht in Frage, denn alleine aufgrund der unendlichen Gastfreundlichkeit würde man diese Scharlatanerei ja auch in hundert Jahren noch gut heißen!
    Pfui kann man da nur sagen! Zurück in die Höhle und a bissi schämen!

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