Mittwoch, 19. November 2014

Termine

Donnerstag, 20.November 2014
Reichenfels
Ausschuss für Bildung und Kultur:
BERGIMPRESSIONEN - Zauberhafte Natur unserer Berge
Bildervortrag von Ewald Regenfelder im Gasthof Hirschenwirt   Beginn: 19.30 Uhr

Freitag, 21.November 2014
3.THEATERVORSTELLUNG der Theatergruppe Schiefling im Kulturheim   Beginn: 19.30 Uhr

"LIVEherbst" mit "van Zirben" in "die bar Prisse in Bad St.Leonhard    Beginn:20.00 Uhr

Samstag, 22.November 2014
FLOHMARKT mit Raritäten aller Art beim Gasthof Bärnthaler in Bad St.Leonhard
mit Stelzen und Glühwein    Beginn: 9.00 Uhr
Interessierte Aussteller bitte direkt im Lokal anrufen: Tel. 04350/2401  Standgebühr 2.-Euro

4. THEATERVORSTELLUNG der Theatergruppe Schiefling im Kulturheim   Beginn: 19.30 Uhr

Sonntag, 23.November 2014
5.THEATERVORSTELLUNG der Theatergruppe Schiefling im Kulturheim    Beginn: 19.30 Uhr



Buszufahrt zur Leonhardikirche

In der Kronenzeitung war vor einiger Zeit folgendes zu lesen:

Als Laie am Sektor Tiefbau erlaube ich mir natürlich kein Urteil, vorstellen könnte ich mir aber, dass eine Verbreiterung der Zufahrt über den "Steinernen Weg" (Grundstück-Nr.297, im Katasterplan gelb eingerahmt) einschließlich der Grundstückablöse die einfachste und billigste Lösung des Problems wäre.
Mich würde interessieren wie die Bevölkerung darüber denkt. Kommentare dazu sind erwünscht.

Montag, 17. November 2014

"ZUFÄLLE" Vernissage von Günter Moser im Hotel Aldershoff in Wolfsberg

Am Donnerstag, dem 13. November fand im Festsaal des Hotel Aldershoff in Wolfsberg die Vernissage mit Werken von Günter Moser statt. Günter Moser, der seine Wurzeln in Bad St.Leonhard hat, war Kunsterzieher an der Hauptschule und an der Privathauptschule Maria Loretto in St. Andrä im Lavanttal und auch für das Pädagogische Institut des Bundes in Kärnten als Referent für Bildnerische Erziehung in der Lehrerfortbildung tätig. In zahlreichen Ausstellungen, hauptsächlich in Kärnten aber auch in München, Wien, Oberösterreich, Steiermark und Ungarn konnte man seine Werke schon bewundern. Gemeinsam mit Gerfried Sitar hat er auch ein Buch verfasst, in dem er sich mit einer Reihe von Techniken der Malerei und Grafik auseinandergesetzt und sich dem Thema "Kostbares Lavanttal" gewidmet hat. In Holzschnitten, aber auch Aquarellen und Bleistiftzeichnungen hat der Künstler hier die Kirchen, Burgen und Schlösser des Lavanttales festgehalten.
Kulturstadtrat Dr. Peter Zernig schilderte in seiner Begrüßungsansprache den Werdegang des Künstlers und würdigte seine Leistungen als Künstler und Kunsterzieher.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Jennifer Hafner auf dem Saxophon.
Die Ausstellung stand unter dem Motto "Zufälle"
Das Motto bezieht sich lt.Aussage des Künstlers auf das Entstehen der Bilder durch die angewandte Technik, eine Mischung aus Sgraffito und Graphik:

Der Hintergrund wird vorerst mit verschiedenen Buntstifften bearbeitet, die weiß verliebenen
Flächen anschließend mit einem schwarzen Stift nachgezeichnet, wobei Motive vorerst "zufällig"  in der Phantasie entstehen und anschließend durch Behandlung mit den Radiergummi zum fertigen Bild werden. lassen.
 Dass dabei auch bereits bekannte Motive eine Rolle spielen und als Inspiration dienen ist logisch.
Das Ergebnis kann sich jedenfalls sehen lassen. Tolle Bilder, mit denen man gerne sein Heim schmückt.
Die Preise bewegen sich zwischen 650.- und 750.- Euro. Die Ausstellug ist noch bis mitte Dezember geöffnet.


Donnerstag, 13. November 2014

11.11.2014 Martinifest und Faschingsbeginn in Bad St.Leonhard

Zwei Ereignisse finden alljährlich zu "Martini" in Bad St. Leonhard statt. Das eine ist das Laternenfest unserer Kindergartenkinder am Schlossberg, ein weiteres der Faschingsbeginn mit der Vorstellung des neuen Prinzenpaares im Gasthof Geiger.
Um 16.30 Uhr versammelten sich die Kinder am Vorplatz der Ruine Gomarn zum Laternenfest. Gerda Wadl und Hemma Schultermandl haben mit ihren Helferinnen wieder ein buntes Programm für den großen Auftritt der Kleinen vorbereitet. Tagelang wurden schon die schönen bunten Laternen gebastelt, Lieder und das Martinsspiel geprobt. So wurde auch dieses Jahr das Laternenfest für die Kinder und die Eltern wieder ein Höhepunkt im Kindergartenjahr. Jedes Jahr kommen auch mehr Gäste um sich an den Darbietungen der jungen Künstler und am romantischen Ambiente des Platzes zu erfreuen.
Gerda Wadl erzählte zum Spiel der Kleinen die Geschichte des hl.Martin, der als römischer Soldat aus Mitleid zu einem frierenden Bettler seinen Mantel mit seinem Schwert zerschnitt um ihn mit dem Bettler zu teilen und sich anschließend zum Christentum bekehrte.
 
Singspiele,eingeübt von Hemma Schultermandl ergänzten die Vorstellung, bei der auch die Kleinsten ab 3 Jahren schon eifrig mitmachten.
Stadtpfarrer Walter Oberguggenberger bedankte sich bei allen Beteiligten für die schöne Feier und regte an, den Platz zwischen Kunigundkirche und der Ruine Gomarn künftig Martinsplatz zu benennen.
Während die Kinder sich mit ihren Laternen zum Abmarsch über den Schlossberg zum Kurhotel bereit machten, eilten die Eltern voraus, um ihre Kleinen unten in Empfang zu nehmen.

Um 19.11 Uhr feierten die erwachsenen Kinder ein Fest der ganz anderen Art, nämlich den Faschingsbeginn, genannt auch die 5.Jahreszeit der Narren. Nach einer vorausgegangenen Sitzung des Narrenrates wurde das neue Prinzenpaar vorgestellt. Es sind dies die fesche und charmante Prinzessin Kerstin Joham aus Prebl und  der fesche GR Gerhard Penz, die von Präsident Erich Schatz die Narrenkappe überreicht bekamen. Verabschiedet wurde gleichzeitig das alte Prinzenpaar Tanja Dorner und StR Dieter Dohr.
 


Mittwoch, 12. November 2014

Glööckler- Wurst



Neues "Szene" Prinzenpaar. Es geht um die Wurst.... Sind sie nicht ein schönes Paar?

Dienstag, 11. November 2014

Termine

Freitag,14.November 2014
NR.1 HITS PARTY mit DJ van Hirschi in "die bar" Prisse   Beginn: 20.00 Uhr

Samstag,15. November 2014
1. Theatervorstellung der Theatergruppe Schiefling im Kulturheim Bad St.Leonhard
"DAS VERLEGENHEITSKIND"
Eintritt: VK: 6.-Euro  AK: 8.-Euro      Beginn: 19.30 Uhr

Sonntag,16.November 2014
2.Theatervorstellung der Theatergruppe Schiefling im Kulturheim Bad St.Leonhard
Beginn: 14.00 Uhr


Die Leonhardikirche im Wandel der Zeit

Ein Votivbild aus dem Jahre 1669 zeigt, dass der Turm der Leonhardikirche ursprünglich nicht ausgebaut, sondern von vier kleinen hölzernen Türmchen, wie man solche öfters bei Stadttürmen sieht, gekrönt war. Später wurde ihm ein barocker Helm aufgesetzt.
Im Jahr 1850 wurde mit der Gründung der k.k.Centralkommission für die Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale die Grundlage für den Denkmalschutz geschaffen und schon im Jahr 1857 berichtete Domkapitular Hermann Heinrich an die Kommission, dass der Turm der Leonhardikirche baufällig, das Seitenportal unvollendet und die Glasmalereien restaurierungsbedürftig seien. Deshalb hatte die Kirchenvorstehung "eine umfassende, harmonische und künstlerisch entsprechende Erneuerung oder Vollendung" dieser Teile beschlossen. Den Plan hiezu entwarf Architekt Anton Bierbaumer, der auch beim Umbau des Schlosses Wolfsberg im "Tudor-Stil" beteiligt war.
Bei den Renovierungsarbeiten im Jahre 1885 wurde von italienischen Arbeitern aus Unvorsichtigkeit ein verheerender Brand ausgelöst. Das ganze Dach und der obere Teil de Turmes samt Glockenstuhl und Orgel wurden ein Raub der Flammen. Da der Turm bei den Herstellungsarbeiten nur mit einem Notdach gedeckt war, gründete Dechant Heinrich Angerer 1895 einen Turmbauverein.

Dombaumeister Schmid und Baurat Weber aus Wien entwarfen künstlerisch hochwertige Pläne für den Ausbau des Turmes.
Am 5.September 1917 wurde das Notdach samt dem Glockenstuhle und einer Glocke abermals ein Raub der Flammen und nach diesem Brand durch ein provisorisches Blechdach ersetzt.
 Bild unten: Bruchstück einer beim Turmbrand zerborstenen Glocke
 
Durch die schönen Turmbaupläne machten der 1.Weltkrieg und die Geldentwertung einen dicken Strich. Erst im Jahre 1929 wurden neue Glocken aufgezogen und der Turm in der heutigen Form nach Plänen von Karl Holey  errichtet. Finanziert wurde der Ausbau des Turmes und die neue Dachkonstruktion durch den Verkauf von acht der wertvollen Glascheiben aus dem 14.Jh.