
Fastentücher sind lebendige Zeugnisse von Glaube, Kultur und Brauchtum. Mit rund 40 Fastentüchern verfügt Kärnten über den größten Bestand an diesen oft Jahrhunderte alten Kunstwerken.
Eines der ältesten davon, das Fastentuch aus Reichenfels, stammt aus dem Jahr 1520 und schmückt seit 1915 die linke Wand des Chorraumes in der Leonhardikirche von Bad St. Leonhard.

Detailansicht
Die Tradition der Fastentücher geht auf einen kirchlichen Brauch mit einer fast 1000 jährigen Geschichte zurück. Dabei wird das Fastentuch zu Beginn der Fastenzeit aufgezogen, um Altar und Kreuze zu verhüllen und in der Karwoche wieder abgenommen. Die Gründe für die Entstehung der Fastentücher sind vielschichtig. Der ursprüngliche Zweck war die Verhüllung, gleichsam ein "Fasten der Augen". Je dekorativer die anfänglich schmucklosen Tücher im Laufe der Zeit mit biblischen Szenen ausgestattet wurden, desto mehr dienten sie auch der Glaubensunterweisung. Sie hatten damit eine verhüllende, dekorative und lehrende Funktion. Warum jedoch gerade in Kärnten so viele der ursprünglich europaweit verbreiteten Fastentücher erhalten blieben, ist nicht bekannt.
Rätsel:
Frage, eingesandt von Daniel Dirnberger:
Wo stehen diese Wegkreuze?
Der zweite Bildstock steht beim Josefsheim Richtung Habermüller. Stimmts?
AntwortenLöschennein leider nicht, daniel
AntwortenLöschenDer 2. Bildstock könnte der vis a vis beim Gasthaus Ragger im Feistritzgraben sein.
AntwortenLöschenDer zweite Bildstock ist dort wo man zur Leonhardikirche hinauffährt kurz vorm Sorger!
AntwortenLöschennoch keine richtige Antwort, lg Daniel
AntwortenLöschenDas zweite Bild ist das Anknerkreuz in Wisperndorf Oder?
AntwortenLöschenDas erste Kreuz ist bei der Schönbergstraße
AntwortenLöschenNr.2 Kalcherkeusche Fam.Maggele
Das zweite Kreuz ist bei Schönbergstraße Nr.1
vlg.Kothmaier