Montag, 10. Februar 2014

Fasching in Bad St.Leonhard

Mit einer Prinzen und Prinzessinnenparty eröffnete der amtierende Prinz Dieter Balthasar  I (Dohr) und Prinzessin Tanja I (Dorner) am Freitag, dem7.Februar 2014 seinen Fasching. Alle ehemaligen Prinzessinnen und Prinzen des Bad St.Leonharder Faschings waren dazu in seinem Restaurant "Badido" eingeladen. Bei einem gemütlichen Abend wurden viele Erinnerungen an ehemalige Faschingserlebnisse ausgetauscht. Musikalisch begleitet wurde die Party von den "Wolfsbergern".

Mit dabei waren auch der Präsident der Faschingsgilde Erich Schatz.
und Bürgermeister Simon Maier mit den beiden Altprinzen Peter (De Colle) und Luis (Steinkellner)
An die 30 Prinzenpaare sind der Einladung gefolgt und haben sich bis in die späten Nachtstunden bestens unterhalten.

Abschied von Maximilian Schell in Preitenegg

Wie ein Trauerschleier hängt der Nebel über dem kleinen Bergdorf Preitenegg in unserer Nachbargemeinde.
Maximilian Schell, ein großer Sohn des Dorfes wird in seiner Heimat zur letzten Ruhe gebettet. Kein Begräbnis mit Pomp und Glamour wie man eigentlich erwartet hätte. Ortsverbunden wie er war, wünschte er sich einen bescheidenen aber würdigen Abschied.
Der Sarg wurde von der Aufbahrungshalle zum Gasthaus Hanslwirt, wo Maximilian Schell erst vor einem Jahr seine Hochzeit mit Iva Mihanovic feierte und zurück in die Kirche getragen. Nach der Seelenmesse wurde der Sarg am Familiengrab vorbeigeführt, in dem auch seine Schwester Maria und die Mutter beigesetzt sind.
 
 
Am Dorfplatz fand schließlich die Verabschiedung statt, die von der Familie sehr persönlich gestaltet wurde.
Landeshauptmann Peter Kaiser würdigte den Verstorbenen und Lawrenz David Foldes von der Filmakademie Los Angeles bezeichnete Maximilian Schell in seiner Ansprache als einen der bedeutensten Schauspieler aller Zeiten.
Witwe Iva verabschiedete sich mit einem "Ave Maria",Tochter Nasti mit einem Gedicht und Sohn Dimitri mit einer berührenden Abschiedsrede.
Die Feuerwehrkameraden ließen zum Abschied die Sirene heulen und eines seiner Lieblingslieder "Somewhere over the rainbow" begleitete die letzte Fahrt über einen Rosenteppich unter einem allerletzten Applaus, bis der Wagen mit Maximilian Schell im Nebel eintauchte.


Freitag, 7. Februar 2014

2 Tonnen schwerer Felsbrocken landete auf PKW

Gestern, Donnerstag  dem 6.Februar gegen 3 Uhr früh donnerte im Twimberger Graben ein 2 Tonnen schwerer Felsbrocken, der sich im darüberliegenden Wald gelöst hatte zuerst auf dem PKW und in weiterer Folge gegen die Hauswand des 78 Jährigen Pensionisten Ernst Weber.
Ursache für den spektakulären Felssturz war eine aufgrund der Schneelast umstürzende Fichte, die den 2000 Kilo-Brocken regelrecht ausgehebelt hatte.
(Quelle: Kronenzeitung)

Spendenübergabe nach Friedenslichtaktion 2013

Am 30. Jänner 2014 übergaben die Mitglieder der Feuerwehrjugend Bad St.Leonhard, Michael Schmerlaib und Lukas Kreuzer, stellvertretend für die 6 Feuerwehrjugendgruppen des Bezirkes Wolfsberg, die Friedenslichtspenden 2013 in der Höhe von 7000.-Euro an den 38-jährigen Patrik Eichwalder aus Reichenfels. 
Patrik leidet seit Jahren an einer fortschreitenden Erblindung und die Spende wird als Beitrag zum Ankauf eines Blindenführhundes verwendet.
An der Übergabe haben auch Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Bernhard Schütz, Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Alex Steinkellner, Landes-und Bezirksjugendbeauftragter ABI Gerhard Scheiber und die FJ-Beauftragte OFM Kathrin Kainz teilgenommen.
Die Friedenslichtation wurde schon vor Jahren von der Feuerwehrjugend Bad St.Leonhard initiiert und 2013 zum 4.Mal gemeinsam mit den FJ-Gruppen des Bezirkes Wolfsberg durchgeführt. Viele Feuerwehren nehmen in der Zwischenzeit ebenfalls an der jährlichen Friedenslichtaktion teil. Die Spendengelder werden abwechselnd in den 3 Feuerwehrabschnitten an einzelne bedürftige Mitmenschen oder auch an caritativ tätige Vereine im Bezirk Wolfsberg übergeben.
2013 haben sich auch die Feuerwehr Velden am Wörthersee und die Feuerwehrjugend Kellerberg mit einem namhaften Spendenbetrag dem Bezirk Wolfsberg angeschlossen.
Mit der jährlich zu Weihnachten stattfindenden Friedenslichtaktion zeigt die Feuerwehrjugend ihr soziales Engagement gegenüber notleidenden oder vom Schicksal schwer getroffenen Mitmenschen.
Einen herzlichen Dank an alle Spender, Feuerwehrkameraden und alle jene, die die Friedenslichtaktion auch 2013 mitgestaltet bzw.mitgeholfen haben.


Mittwoch, 5. Februar 2014

Abschied von Prof. Dr. Maximilian Schell




In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Herrn

Prof. Dr. Maximilian Schell
Film- und Bühnenschauspieler
Regisseur
Buchautor
Oscarpreisträger
* 08.12.1930  †01.02.2014

Die feierliche Verabschiedung findet am Samstag, dem 8. Februar 2014, um 11:00 Uhr in Preitenegg statt.

Auf die Parte klicken um sie zu vergrößern:
Parte Maximilian Schell

Montag, 3. Februar 2014

Projekt Basilikum

Nicht der traurige Tulpenstrauß vom Raunzer, sondern ein Bericht in der Kronen Zeitung gaben den Anlass zu folgendem Experiment:
HOL Helmut Sternjak und die Schüler/innen der 4b Klasse an der NMS Bad St.Leonhard experimentieren zur Zeit nicht mit dem Wunderwasser vom Schlossberg, sondern mit abgekochtem Wasser aus dem Mikrowellenherd:


Das Projekt Basilikum

In der Sonntags-Beilage der Kronen Zeitung vom 12.01.2014 habe ich über ein Mikrowellen-Experiment gelesen: 2 gleiche Basilikum-Stöckerl sind über zwei Wochen lang mit Leitungswasser bzw. mit Mikrowellenwasser (Wasser in der Mikrowelle zum Sieden gebracht und dann abgekühlt) gegossen worden. Nach diesen zwei Wochen war das mit Mikrowellenwasser gegossene Stöckerl eingegangen.
Mit Schüler/innen der 4b-Klasse haben wir dieses Experiment nachgestellt und sogar erweitert: 4 Basilikumstöckerl werden mit Leitungswasser, Mikrowellenwasser, am Herd abgekochtem Wasser und destilliertem Wasser gegossen. Die Ergebnisse werden täglich dokumentiert:
Tag 1
25.01.2014
Einige Tage waren wir schon auf der Suche, konnten aber - wegen gleicher Voraussetzungen - nie 4 Basilikumstöckerl auf einmal kaufen.
Doch heute endliche: Beim Lidl in Wolfsberg konnte ich 4 Stück auf einmal erhaschen. Gekauft - und bei mir zu Hause im Esszimmer verwahrt.
Tag 1
 Tag 2
26.01.2014
Am Vormittag habe ich die Pflanzen in die Schule gebracht und mit den vorgefertigten Schildern versehen. Jede Pflanze habe ich noch einmal mit je 20 ml normalem Leitungswasser gegossen, bevor morgen, Montag, die Gießerei mit den verschiedenen Wassern beginnt
 Tag 2 
 Tag 3
27.01.2014
An diesem Tag wurden die Projektbetreuerinnen
festgelegt: Alexandra Greßl, Johanna Grantner
und Julia Kois (von links nach rechts)
Die Pflanzen wurden noch einmal mit normalem
 Leitungswasser gegossen.
Frau Baumgartner wird uns beim Gießen beraten,
damit wir die Pflanzen nicht ertränken.

 Lächelnd.
 Projektbetreuerinnen
 Tag 4
28.01.2014
Das erste Mal werden die Pflanzen mit den
verschiedenen"Wassern" gegossen.

- genau 80 Milliliter je Pflanze und Wasser.
Ausgemacht wird:
Wir treffen uns jeden Tag in der großen Pause
zum Gießen und Fotografieren.
Die Reihenfolge der Pflanzen wird auch
jeden Tag getauscht.
  Tag 4
 Tag 5
29.01.2014
Treffpunkt in der großen Pause: Einzig Julia (Kois)
ist gekommen und hat die Pflanzen unter meiner
Aufsicht mit jeweils 8o ml Wasser gegossen.
Alle Pflanzen schauen noch gut aus,
deshalb gibt es auch kein Foto.
 Tag 6
30.01.2014
 Hoher Besuch in der 3. Stunde: Dir. Gerald Baumgartner, Religionslehrerin Elisabeth Steinkellner (Hat sie Basilika verstanden statt Basilikum? Zwinkernd) und Projektberaterin Ingrid Baumgartner statten den Pflanzen einen Besuch ab und informieren sich über den Projektverlauf.
Frau Baumgartner prüft die Trockenheit der Pfanzenerde und gießt die Pflanzen je nach Bedarf. Die Reihenfolge der Pflanzen wird wieder verändert.
 Hoher Besuch bei den Basilikum-Pflanzen
  Tag 6
 Tag 7
31.01.2014
Am Tag 7 gibt es nichts Besonderes. Alle Pflanzen
sehen noch gut aus.
  Tag 7
 Tag 8
01.02.2014
Keine besonderen Vorkommnisse.
Frau Baumgartner war nach dem
Wochenendeinkauf kurz in der
Schule und  hat die Pflanzen gegossen.
Tag 9
02.02.2014
Heute, Sonntag, habe ich meine Frau
als Beraterin mit in die Schule
genommen.
Alle Pflanzen wurden mit dem entsprechenden
Wasser gegossen
und sehen noch sehr gut aus .
Es sind keine Unterschiede erkennbar.

  Tag 9

Der Raunzer wartet gespannt auf das End(ergebnis) !
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Sonntag, 2. Februar 2014

Zwei rüstige 60iger feierten Geburtstag

2 rüstige 60-er feierten ihren runden Geburtstag. Beide drückten die Schulbank 4 Jahre lang gemeinsam in der Hauptschule Bad St. Leonhard. Den Einen - Hans Walcher aus Reichenfels - verschlug es in die Großstadt nach Graz, die Andere - Dorli Glatzl - in das Nobelviertel von Bad St. Leonhard, in die Herrengasse.
Der Raunzer gratuliert .....

Brauchtum und Bauernregeln zu Maria Lichtmeß

Mit dem Lichtmeßtag endet offiziell das kirchliche Weihnachtsfest. An diesem Tag entledigte man sich nicht nur der Christbäume, es war auch der Tag, an dem das Dienstpersonal seinen Arbeitgeber wechseln durfte.
Der Lichtmeßtag gilt dem Bauern auch als untrüglicher Lostag für die kommende Heu-und Getreideernte. Ein Lostag allerdings, wie er unterschiedlicher nicht interpretiert werden kann. Der Kärntner Brauchtumspapst der 40er Jahre Dr.Georg Graber hat dem Lichtmeßtag als Lostag folgende Eigenschaften zuschrieben: Ist am Lichtmeßtag schleches Wetter, wird auch die folgende Ernte schlecht, scheint allerdings die Sonne wird der folgende Sommer eine reiche Ernte bringen.  Andere Bauernregeln besagen genau das Gegenteil: "Scheint an Lichtmeß die Sonne klar, gibts noch späten Frost und kein fruchtbar Jahr, doch wenns an Lichtmeß stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit".
Bei den Schneemengen diesmal in Kärnten, kann man also auf ein baldiges Frühjahr hoffen.
Anscheinend hat es um den Lichtmeßtag aber immer schon Wetterkapriolen gegeben. So gibt es in Bad Eisenkappel am Abend vor Maria Lichtmeß das Kirchleintragen. Dieser Brauch wurde zur Erinnerung an eine große Hochwasserkatastrophe eingeführt, bei welcher die ganze Ortschaft überschwemmt wurde und nur die Kirche Maria Dorn verschont blieb, in der viele Ortsbewohner Schutz gesucht hatten.


Die Kirche feiert am 2. Februar Maria Lichtmeß oder das Fest der "Darstellung des Herrn" mit Kerzenopfer, Kerzenweihe und dem Blasiussegen. Im alten Testament galt die Frau nach der Geburt eines Kindes 40 Tage als unrein und musste sich im Tempel einem Reinigungsritual mit Opfergaben unterziehen. Dementsprechend brachten auch Maria und Josef ihren erstgeborenen Sohn Jesus in den Tempel wo er als Erlöser erkannt wurde: "Licht, das den Heiden leuchtet" rief Simeon, weshalb bei dem im 4.Jahrhundert in Jerusalem entstandenen Fest wie im gesamten Weihnachtsfestkreis die Lichtsymbolik eine besondere Rolle spielt.

Der hl.Blasius, dessen Namensfest am 3.Februar gefeiert wird, gehört zu den 14 Nothelfern. Über Blasius wird berichtet, dass er während seiner Gefangenschaft in einem römischen Gefängnis einem jungen Mann, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben rettete. Deshalb erteilt die Kirche den Blasiussegen zum Schutz gegen Halskrankheiten.