Montag, 16. Mai 2011

Die kalte Sophie

Die vorangegangenen Eisheiligen haben es mit dem Wetter nicht so genau genommen und haben uns fast sommerliche Temperaturen beschert. Nicht so die "Kalte Sophie". Die kam pünktlich auf den Tag mit Kälte, Regen und Schnee auf den Bergen. Schuld war ein Adriatief, das aber wieder im Abziehen ist.

Grund genug, die Blumenkisterln am Balkon und an den Fenstern wieder zu bepflanzen, zumal die Stadtgemeind Bad St. Leonhard auch dieses Jahr wieder an der Kärntner Blumenolympiade teilnimmt.

Der Raunzer hat sich in der Gärtnerei Girod in Bad St. Leonhard umgesehen und eine Riesenauswahl an Balkon- und Topfpflanzen vorgefunden.
 In 4 Glashäusern findet der Blumenfreund alles was er braucht um seinen Balkon, seine Fenster, den Garten 
oder das Grab zu schmücken.
Das nass-kalte Wetter brachte mich auf die Idee, auch einmal das Bezirksmuseum im Lavanthaus zu besuchen. Ein lohnendes Ziel wie sich herausstellte.
Prähistorischen Skelettfunde und Fossilien aus dem Lavanttal sind ebenso zu bewundern wie eine umfangreiche Mineraliensammlung.

 
Kirchliche Gerätschaften, wie Kelch und Monstranz aus dem Mittelalter, sowie Bilder, Plastiken, Bücher und Urkunden legen Zeugnis ab von den Bambergern, zu dessen Bistum neben Wolfsberg mit Sitz des Vizedoms
auch Bad St. Leonhard gehörte.
Neben einen allgemeinen Überblick über die Geschichte des Lavanttales mittels Bildtafeln, bekommt man durch die Werkzeug-und Gerätesammlung einen Einblick ins bäuerliche und gewerbliche Berufsleben unserer Vorfahren. Im Vordergrund eine alte Wachsziehmaschine, darunter die Bügelstation von einer Schneiderei.
Technische Geräte aus der Jahrhundertwende um 19oo wie die alten Schaltanlagen, Transformator und Generator vom alten Fraßwerk sind ebenso zu sehen
wie Trachten, Geschirr und Mobilar unserer Ur-Großväter.
Ein großer Teil der Sammlungen ist auch unseren Kärntner bzw. Lavanttaler Künstlern und Künstlerinnen, wie  Markus Pernhart, Gerhart Ellert, Christine Lavant sowie Maria und Maximilian Schell gewidmet.
Der Raunzer kann einen Besuch dieses schön gestalteten Museums nicht nur bei kaltem Wetter, sondern immer wärmstens empfehlen.

Sonntag, 15. Mai 2011

Neues vom Blätterwald

Beim Durchblättern der letzten Zeitungen fiel mir endlich etwas Erfreuliches auf. Die Klippitztörl Landesstraße wird zwischen Seetaler Hütte und Naturfreundehaus saniert. Kosten für die 900 km lange Strecke: rund 370.000 Euro. In den Vorjahren haben die  Sanierungskosten für 1,2 km auf der Lavanttaler Seite und 4 km im Bereich Stelzing noch 2,3 Mill. Euro gekostet. Hat Dörfler plötzlich sparen gelernt, oder war es doch nur der Druckteufel der da zugeschlagen hat?
Weniger witzig findet der Raunzer allerdings die angekündigte und nunmehr auch beschlossene Volksbefragung zum Thema Ortstafeln. Liest Dörfler keine Zeitungen, oder ist ihm die Meinung der jungen Leute einfach "Wurscht"?
Die meisten zu diesem Thema befragten jungen Menschen sind nämlich gegen diese blödsinnige Idee. Hier einige Meinungen dazu:
"Jetzt hat man einen Konsens gefunden und will nun plötzlich eine Volksbefragung drauf setzen. Unlogisch!"

"Das Thema ist schon so lange aufgebauscht worden, dass es die Leute mittlerweile nervt"
"In der Situation in der Kärnten steckt, wäre eine Volksbefragung wohl etwas sehr Idiotisches, das noch dazu viel Geld kostet."
"Ich finde die Volksbefragung als absoluten Blödsinn!"
"Mir persönlich sind die paar Tafalan egal. Auch meinen Bekannten aus dem betroffenen Südkärntner Raum geht die Sache auf den Geist."
"Ich habe mich mit der Sache nie beschäftigt, weil das für die Jugend kein Thema ist und es Wichtigeres zu bewältigen gibt."
"So eine Volksbefragung nach einer beschlossenen Sache ist Quertreiberei, vergeudete Zeit und vergeudetes Geld!"
Alle Befragten haben erklärt, dass sie die Befragung nicht mittragen und voraussichtlich daran auch nicht teilnehmen werden.

Endlich haben sich nach 56 Jahren alle Parteien, selbst die Slowenenverbände und der Heimatdienst auf einen Konsens geeinigt, baut Dörfler wieder einen "Stolperstein" ein. Will der Herr Landeshauptmann wieder einmal "Taferlrücken" spielen oder sehnt er sich wieder nach den Hetzkampagnen der 70er Jahre?


Zum Abschluss aber wieder etwas höchst Erfreuliches!
Wadl Siegi berichtete mir, dass die Mannschaft der Volksschule Bad St. Leonhard beim Volksschul Fußballcup mit einem 3:1 Sieg über die Volksschule 1 Wolfsberg Bezirkssieger geworden ist. Die Mannschaft wird am 8.Juni 2011 im Klagenfurter Stadion um den Landesmeistertitel spielen.
Die Kicker:
Stückler Samuel, Oberländer Moritz, Wiltsche Julian, Deinsberger Roland, Steinkellner Andreas, Steinkellner Martin, Trippolt Marcel, Marianovic Philipp, Penasso Lisa, Schwendenwein Tobias, Joham Raffael, Buchsbaum Marcel, Riegler Manuel.
Stückler Manuel wurde obendrein zum besten Spieler des Turniers gekürt.
Fotos:
Vor dem Finale mit Direktor und Trainer
 Aufstellung zum Finalspiel
 Begrüßung
 
 Tor für Bad St. Leonhard
Aufstellung zur Siegerehrung
Siegerehrung
Bester Spieler Stückler Samuel
Wächst hier eine neue Landesliga heran? Der Raunzer gratuliert zu dem tollen Erfolg unserer jungen Fußballer.



Samstag, 14. Mai 2011

Der Raunzer meldet sich zurück

Hallo!
Ich bin wieder da. Ein Aufenthalt im Krankenhaus Wolfsberg und Klagenfurt war der Grund für die längere Pause im Internet. Bevor ich mich aber wieder aktuellen Themen widme, möchte ich mich vorerst bei jenen Personen und Institutionen bedanken, die mich wieder fit gemacht haben:
Bei Frau Dr. Hauser, die mein akutes Herzproblem sofort erkannt hat und die Rettung verständigte, sowie bei den Ärzten und dem Pflegepersonal auf der Intensivstation und der Med 3 im LKH Wolfsberg. Darunter übrigens auch zwei Leonharderinnen: Frau Gressl und Frau Fellner. Beginnend bei der Erstversorgung, hat mich das professionelle Zusammenspiel aller Abteilungen im Haus sowie den Fachabteilungen im Klinikum Klagenfurt fasziniert. Um die ärztliche Versorgung im Lavanttal mache ich mir in Zukunft jedenfalls keine Sorgen. Nicht nur die moderne Ausstattung des LKH Wolfsberg, auch die Überschaubarkeit vermittelt dem Patienten eine gewisse Sicherheit und Geborgenheit.

Sonntag, 8. Mai 2011

Hochzeit im Frühling

Der Mai wird nicht umsonst "Wonnemonat" genannt und so geben sich viele Paare um diese Zeit ihr "Ja-Wort".
Gestern hat obendrein noch  traumhaft schönes Wetter den schönsten Tag des Brautpaares Sonja Streicher vom Erzberg und Stefan Maier aus Prebl begleitet. Der Raunzer hat die große Hochzeitsgesellschaft bei ihrer Station zwischen der standesamtlichen Hochzeit am Stadtamt in Bad St. Leonhard und der kirchlichen Trauung in Prebl entdeckt.
Für die  musikalische Unterhaltung sorgte die Kapelle "Seitensprung". Ob`s stimmt hat der Raunzer nicht überprüft. Jedenfalls dafür, das "nomen" nicht zum "omen" wird, gibts zur Warnung immer noch diesen Turm in Bad St. Leonhard, der nur von außen so attraktiv aussieht.
Der Raunzer wünscht dem jungen Brautpaar alles Gute und viel Erfolg auf dem gemeinsamen Lebensweg.

Montag, 2. Mai 2011

Bad St. Leonhard, Maifeiern

Wie schon im Vorjahr wurde auch heuer der Maibaum wieder am Hauptplatz in Bad St. Leonhard aufgestellt.
Der SV Bad St. Leonhard hat sich schon im Vorfeld selbst ein Geschenk gemacht und gegen des SC Diex einen  tollen  6:0 Heimsieg errungen.
Am Vorabend des 1. Mai  versammelte sich die Feuerwehr unter Teilnahme der Bevölkerung am Hauptplatz um den Maibaum aufzustellen. Um 17.00 Uhr wurde der Baum, heuer von der Familie Karner vlg.Aslbauer aus Lichtengraben gespendet, mit einem Pferdegespann des Gestüts Wisperndorf zum Aufstellungsort gebracht.  Angeführt wurde der Zug  von der Stadtkapelle Bad St. Leonhard, die auch die weitere Zeremonie musikalisch begleitete.
 
Während das Aufstellen des Baumes die FF Bad St. Leonhard unter Mithilfe von VzBm. Unterluggauer und der bewährten Aufsicht von Hans Staubmann geschah, besorgte die Jungfeuerwehr das Aufputzen und die Begleitung des Baumes während der Anlieferung, sowie die Absperrung .
Nachdem die Feuerwehr auch den Ausschank übernommen hatte, dauerte die Prozedur naturgemäß etwas länger. Um 19.00 Uhr war es aber soweit und der Baum ziert seither unseren schönen Hauptplatz.
VzBm. Rainer Unterluggauer dankte allen Mitwirkenden und erinnerte an die Bedeutung des 1. Mai für die Arbeiterschaft und die Sozialdemokratie.
Mit dabei auch Stadtrat Dohr und Gemeinderat Baumgartner, sowie GR Penz und Mitterbacher.

In den frühen Morgenstunden bereits war die Stadtkapelle Bad St. Leonhard wieder im Einsatz um die Stadt aufzuwecken.
In der Herrengasse hat Gemeinderätin Gitti Wiltsche für die gestressten Musiker eine Labestation eingerichtet, die sich dafür mit einem Ständchen bedankten.
Um 9.30 Uhr zogen  Reiter und Kutschenfahrer vom Gestüt Zettl in Wisperndorf durch die Stadt um der Pferdesegnung vor der Leonhardikirche beizuwohnen, wo anschließend die Feuerwehr die Florianimesse feierte.
Anschließend ging es zum Reiterfest in das Gestüt Wisperndorf, wo ein Geschicklichkeitsparcours für Reiter und Kutschenfahrer durchgeführt wurde.
Unten das Siegergespann, die "Rennmäuse", die schon voriges Jahr das Rennen für sich entscheiden konnten.

Bei der anschließenden Verlosung konnten neben schönen Sachpreisen auch dieses rassige Pferd gewonnen werden.
Für die musikalische Unterhaltung sorgte "STONI POWER". Nicht nur unsere Kurgäste fühlten sich bei Musik, gepflegten Getränken und Grillspezialitäten aus der Küche des Hauses wohl, sondern
 
auch die vielen einheimischen Gäste. Darunter auch unser ehemaliger VzBm. und Feuerwehrkommandant Hans Monsberger, der stolz die neueste Kreation einer Feuerwehrmütze präsentierte, die er bei der Verlosung gewonnen hat.
Auch die Jüngsten konnten sich schon in der Reitkunst üben, um vielleicht einmal große Turnierreiter zu werden.
Lediglich "Bello" hat anscheinend andere Interessen und die kleine Daniela ließ sich von dem Rummel ringsum ebenfalls nicht stören.