Sonntag, 18. April 2010

Fußballderby Reichenfels- Bad St. Leonhard

Wie immer beim Derby Reichenfels-Bad St. Leonhard war der Sportplatz von Bad St. Leonhard randvoll besetzt. Wie mir später von der Ostermann Lisi mitgeteilt wurde sollen es über 500 Zuseher gewesen sein.
Die Schlachtenbummler aus Reichenfels nebelten  unsere Mannschaft derart ein, dass sie prompt nach 6 Minuten das erste Tor kassierten und die erste Halbzeit wie gelähmt herumliefen.
Der gegnerische Tormann hatte jedenfalls vorerst nicht viel zu tun und konnte sich in Ruhe das Spiel auf der gegenüberliegenden Platzhälfte ansehen.
10 Minuten vor der Pause die erste Chance der Leonharder auf ein Tor-leider vergeben.
Nach Seitenwechsel kam etwas mehr Leben ins Spielgeschehen: Einige Aktionen endeten mit einer gelben Karte, 
 der  zugehörige Freistoß brachte unserer Mannschaft leider das 0:2 ein.
Ein rascher Gegenangriff brachte unmittelbar danach den Ehrentreffer für die Leonharder.
Obwohl das Spiel in der zweiten Hälfte zusehends härter wurde und unsere Mannschaft ein paar "Schäuferl" nachlegte, gelang ihr kein Ausgleich mehr.
 Die Tore für die Reichenfelser erzielten Pliso Ivan und Brunner Alexander, für Bad St. Leonhard Freitag Mario.
Aber wie hieß gleich das Motto am Transparent: Mehr Herz, weniger Streit. Dem kann sich der Raunzer nur anschließen.
















Brigitte Wiltsche 40 Jahre jung

Mit Spruchbändern an der Hauswand und einem Ständchen überraschten die Kolleginnen ihre Gitti gestern bereits in aller Früh zu ihrem 40iger.
Gitti, seit einem Jahr auch Gemeinderätin des BZÖ in der Stadtgemeinde Bad St. Leonhard, ließ den Tag mit Freunden und Nachbarn ausklingen.
 Der Raunzer wünscht seiner Nachbarin ebenfalls alles Gute.

Freitag, 16. April 2010

Der Raunzer unterwegs

Das schöne Wetter heute um 8.00 Uhr früh hat mich dazu animiert, endlich Bilder von unserer Ersatz-Stadtmauer (Einhausung) im Westen der Stadt zu machen, wurde doch unlängst der letzte Beton dafür eingebracht. Am Weg dorthin fiel mir aber ein Erdhügel am Schlossberg auf. Neugierig und mit einer gewissen Vorahnung schnaufte ich die Stufen, vorbei am Minigolfplatz, in Richtung Erdhaufen.
 Angetroffen hab ich vorerst nur das Bankerl das vordem  an dieser Stelle war. Mein erster Gedanke: Wieder ein Vandalenakt unserer ach so bösen Jugend. Nein, es diente brav zur Absicherung des tiefen Loches. 
 
 Eine viertel Stunde später hat sich meine Vorahnung bestätigt: Die Vorarbeiten, Einbringung des ersten Betons für unsere neue Gnadenstätte war bereits voll im Gange.
Hoffentlich wird das "Seherkreuz" etwas größer.
Der Raunzer wird den Werdegang unserer neuen Wallfahrtsstätte für unsere Nachkommen jedenfalls weiter dokumentieren.

Donnerstag, 15. April 2010

Leserbrief

Lieber Raunzer,
anläßlich eines Spazierganges kann man feststellen, daß es beim STADTMAUERFALL Neuigkeiten gibt:
Anstatt der massiven Mauer-deren letzte Teile man noch bewundern kann-ist ein keusches Beet mit Buchsbäumchen zu bewundern-offensichtlich Gefahr in Verzug-sowie davor ein Alibigärtlein mit ein paar Sträuchern: Wahrscheinlich stellt das die Begrünung bzw. Wiederherstellung des früheren Zustandes dar-ziemlich keusch eben!
Von der angekündigten Errichtung von Parkplätzen und Carports ist außer einer Geröll-und Schotterwüste nichts zu erspähen!
Interessant auch die vorgeschriebene Begrünung und Wiederherstellung des östlichen Kienzl Gartens: Die kontaminierten Materialien unter der ca. 1,5m Schotterschicht gifteln vor sich hin und von einer Wiederherstellung und Begrünung ist weit und breit nichts zu erahnen.
Es bleibt zu hoffen, daß die Stadtgemeinde, der man zur Sanierung des Schloßberges ausdrücklich großes Lob aussprechen muß, bei dieser miesen Angelegenheit darauf drängt, daß die entsprechenden Vorschriften und Auflagen auch eingehalten werden und nicht Einer wieder machen kann was er will!!!
Was geschieht eigentlich mit der nahe gelegenen Altholzausstellung? Stadtverschönerung? Energiekrise? Fitnessanlage für Senior?
Ein interessierter und hartnäckiger Leonharder.

Mittwoch, 14. April 2010

Paddelsurfen - eine neue Sportart?

Zeitungsberichte wie in der heutigen Ausgabe der Kleinen Zeitung entlocken dem Raunzer und wahrscheinlich auch dem Marchl Hermann und dem Kamper Ernst nur ein müdes Lächeln.
 

"Paddelsurfen" nennt sich da  eine neue Sportart, die Karl Namestnik aus Obdach bereits im Jahr 1928 erfunden hat.
 Wie sich doch die Bilder ähneln. Bild oben zeigt Karl Namestnik beim "Paddelsurfen" anno 1928 im Fetzer Teich bei Obdach.

Frau Anneliese Köstenberger aus Obdach hat die Lebensgeschichte von Karl Namestnik dokumentiert:
Karl Namestnik war Volksschuldirektor in Pretal bei Obdach und in jeder Beziehung ein außergewöhnlicher Mensch, ob als Bergsteiger, Liedermacher oder Dichter. Bekannt gemacht hat ihn allerdings seine Vorliebe zum Wasserski, als deren Erfinder er allgemein gilt. Die ersten Übungsversuche gab es am Fetzer Teich bei Obdach im Jahr 1928.  Unsere  in Bad St. Leonhard längst eingebürgerten "Obdacher" Marchl Hermann und Ernst Kamper erinnern sich noch gut an diesen außergewöhnlichen Menschen.

Als erstes erprobte er seine Wasserskier offiziell bei einer Tour durch den Wörthersee, vom Lendkanal ohne zu kentern bis nach Velden. Durch diesen Erfolg beflügelt, wagte er sein erstes Flussabenteuer auf der Mur von Zeltweg bis Leoben. Ein paar nächtliche Spaziergänger riefen damals:"Schaut´s, da läuft einer auf der Mur", worauf gleich ein kleiner Auflauf entstand und Namestnik durch begeisterte Zurufe zum Helden des Tages erklärt wurde. Zu Pfingsten 1928 hatte Wien seine Sensation: Namestnik "spazierte" mit seinen Wasserkiern die Donau herab. Weitere Flussabenteuer folgten bis zum Höhepunkt im August 1931, als er mit seinen Wasserskiern den Ärmelkanal überquerte. In achteinhalb Stunden bezwang Namestnik die 33km lange Strecke von Cap Grisnez(Frankreich) nach Dover.
Wieder einmal ein Beweis dafür, wie man den jungen Leuten längst Bekanntes mit neuen (möglichst englischen) Namen als "neu" verkaufen möchte, meint der Raunzer.

Dienstag, 13. April 2010

Aktion "Fit durch die Fastenzeit" im Studio "befima" - Preisverleihung

Seit  September 2009 gibt es das das neu adaptierte Beauty-Fittness-und Massagestudio "befima" der Familie Haag nun schon im Süden der Stadt Bad St. Leonhard. Während der Fastenzeit  lief eine Aktion "Fit durch die Fastenzeit", bei der es galt Fitpunkte zu sammeln, dabei fit und gesund zu bleiben und  einige Kilos zu verlieren.
Zirka 80 Teilnehmer haben sich angemeldet und es wurde  fleißig trainiert.
Unter der fachkundigen Anleitung der "Hausherrin" Maria Haag wurden die Übungen durchgeführt die auch so manch geübte Radfahrer ins Schwitzen brachten.
Harald Kohlweis, einer der späteren Sieger sieht dagegen noch relativ frisch aus.

Gestern abend wurden die Mühen im Rahmen einer Preisverleihung belohnt. Obwohl es nur Gewinner gab, wurden dennoch fünf Hauptpreise vergeben:
Der 1.Preis, gesponsert von Generali-Gebietsbetreuer Walter Pfennich, mit 44 Gesamtpunkten, davon 33 Trainings- und 11 Abnehmpunkte ging an Hans Pichler
Platz 2 mit beachtlichen 17 Punkten durch Gewichtsabnahme und 20 Punkte beim Training erreichte Anneliese Mostögl.
Platz 3 mit sensationellen 35 Punkten nur beim Training erreichte Benjamin Kopp
Platz 4 mit insgesamt 34 Punkten ( 27 Trainings-und 7 Abnehmpunkte) erreichte Christine Brandner.
Den 5. Platz, mit 33  Punkten, davon 22 Trainingspunkte und 11 Punkte durchs Abnehmen, erreichte  Harald Kohlweiss.
Nach Dankesworten an die Teilnehmer und Gratulation an die Gewinner lud die Familie Haag noch   zu einer kleinen Feier in den gemütlichen Gästeraum.

Sonntag, 11. April 2010

Kostbares Nass-Bad St. Leonhard ist Spitzenreiter im Bezirk

Franz Hollauf und Rene Findenig von der Kleinen Zeitung haben sich in den Gemeinden des Lavanttales umgehört und die Wassergebühren unter die Lupe genommen. Bad St. Leonhard liegt mit einem Kubikmeterpreis von 1.35 Euro an der Spitze. Grund dafür sind umfangreiche Sanierungsarbeiten die in den Jahren zwischen 2003 und 2006 durchgeführt wurden und 2,7 Mill. Euro verschlungen haben. Der Raunzer konnte sich bereits im Mai des Vorjahres vom hohen technischen Standart unserer Wasserversorgung überzeugen (siehe Artikel "Vom Leierbrunnen zur modernen Wasserbewirtschaftung"). Der dafür zuständige Stadtrat Franz Schatz (ÖVP) erlaubte einen Einblick in das Innenleben dieser Anlagen.
Herzstück der Wasserversorgungsanlage Bad St. Leonhard ist der 2006 in Betrieb genommene Hochbehälter Wisperndorf.
Diese und zwei weitere Anlagen garantieren eine sichere Wasserversorgung auf Jahrzehnte, müssen aber auch mit der nötigen Sorgfalt ständig gewartet werden, was natürlich auch höhere Kosten verursacht.

Samstag, 10. April 2010

Kleinanzeige

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9462 Bad St. Leonhard
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Donnerstag, 8. April 2010

Verkehrsunfall mit Personenschaden am Hauptplatz von Bad St. Leonhard

Am Dienstag, dem 6.4. 2010 um 15.35 fuhr eine 79jährige Pensionistin aus St. Andrä mit ihrem PKW auf der Obdacher Bundesstraße im Ortsgebiet von Bad St. Leonhard in Richtung Reichenfels. Zur gleichen Zeit wollte eine 79jährige Fußgängerin aus Bad St. Leonhard von der Nebenfahrbahn kommend die Obdacher Bundesstraße überqueren. Dabei wurde sie vom PKW frontal erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert. Sie erlitt einen Unterschenkelbruch, zwei Rippenbrüche und eine Rissquetschwunde am Kopf. Nach der Erstversorgung wurde sie von der Rettung in das LKH Klagenfurt eingeliefert.
(Quelle: Lovntol.at Pressemitteilung PI Bad St. Leonhard)

Mittwoch, 7. April 2010

Rallye-Saisonauftakt 2010 im Lavanttal

2010 findet die BP Ultimate Rallye nach dem großen Vorjahreserfolg zum zweiten Mal im Lavanttal statt. Mit einem Starterfeld von über 140 Fahrzeugen ist die Rallye größer als je zuvor und gibt am 9. und 10. April 2010 den Auftakt zum Start in die diesjährige Rallye-Saison. Geboten wird Rallye Sport auf höchstem Niveau. Erstmals nach der Winterpause werden sich die Piloten wieder positionieren und für Spannung sorgen.

Programm: 
Feitag, 9.April

 15.00 Uhr Start der Rallye am Marktgelände Wolfsberg/Kleinedling
15.19 Uhr SP/SS1 Arlinggraben-St. Margarethen (8.91km)
15.48 Uhr SP/SS2 Vorderlimberg-Theklagraben (21.17km)
18.12 Uhr SP/SS3 Arlinggraben-St. Margarethen (8.91km)
18.41 Uhr SP/SS 4 Vorderlimberg-Theklagraben (21.17km)
Samstag, 10. April 2010

8.45 Uhr SP/SS 5 Hammer-Prebl (14.96km)
9.09 Uhr SP/SS 6 Prebl-GH Perner (13.07km)
  Die Strecke führt von Prebl über den Schulterkogel-Bischofeck-Preims zum GH Perner und ist von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr für den gesamten übrigen Verkehr gesperrt. Zufahrt zur Strecke über Klippitztörl Landesstraße-Buchbauer-Bischofeck.
11.18 Uhr SP/SS 7 Hammer-Prebl (14.96km)
11.42 Uhr SP/SS 8 Prebl-GH Perner (13.07km)

Montag, 5. April 2010

Der Osterhase meint....

Was wollt Ihr jetzt schon wieder?

Das Wetter zu Ostern war schön, Ostereier haben wir auch genug versteckt -oder habt Ihr sie etwa nicht gefunden?
Wir haben unsere Arbeit jedenfalls erledigt und für`s heutige Sauwetter können wir auch nichts, aber tröstet Euch mit den folgenden Frühlingsfotos von Karl Unterholzer. Der nächste Frühling kommt bestimmt!
Tschüss!

Sonntag, 4. April 2010

Ostern in Bad St. Leonhard

Das Obere Lavanttal ist besonders zu Ostern reich an Volksbräuchen. Die Bevölkerung hängt mit großer Liebe am erprobten Alten. Am Karsamstag eilen die Kinder mit Weihschwämmen bereits in aller Früh zur Kirche, um diese am geweihten Feuer zu entzünden und anschließend damit  sämtliche Räume im Haus zu weihen. Zu Mittag werden die vorbereiteten Osterspeisen in der Kirche oder in den umliegenden Ortschaften meist im Freien, bei Wegkreuzen geweiht.
Höhepunkt ist allerdings die Auferstehungsfeier in der Leonhardikirche
mit der anschließenden Auferstehungsprozession zum Pfarrhof am Hauptplatz.
Begleitet wird die Prozession mit dem Auferstandenen und dem Allerheiligsten von Böllerkrachen und dem Geläute der Leonhardikirche, das oft die Klänge der Stadtmusikkapelle übertönt.
Nach und nach flammen ringsum die Osterfeuer auf, die dem Tal in der Osternacht einen besonderen Reiz verleihen.