Im Rahmen der Bad St.Leonharder Kulturtage wurde 2004 das erste Stück zur Aufführung gebracht. Die Gruppe ist aus dem Landjugendtheater entstanden, 2008 wurde schließlich ein eigener Verein, die heutige Theatergruppe Schiefling gegründet. Mittlerweile hat die Gruppe auch schon genug Erfahrung gesammelt, um die Stücke selbst zu dramatisieren.
Heuer stehen sie bereits zum zehnten Mal auf der Bühne.
Von Anfang an dabei sind Norbert Riedl, Robert Penz und Jasmin Stürzenbecher. Im Laufe der Zeit dazugestoßen sind Elisabeth Kienzl, Werner Stürzenbecher, Julia Joham, Georg Jahrer und das Theater-Urgestein Walter Kriegl. Bettina Scheiber tauscht ihre langjährige Rolle als Souffleuse heuer gegen die einer Akteurin. Premiere feiern heuer Christian Brunner und Fritz Scheiber. Falls den Akteuren auf der Bühne einmal der Text entfällt, dann hilft Christa Neumann aus. Für die Maske zeichnet Marianne Zmug verantwortlich.
Der Raunzer war bei den Proben dabei. Die Begeisterung mit der die Akteure auf der Bühne agieren, überträgt sich sofort auch auf die Zuschauer. Kein Wunder, dass es auch heuer wieder eine starke Nachfrage nach den Karten gibt.
Das heurige Stück "Der Räuberpforra" handelt - wie der Name schon verrät - von einer lustigen Räubergschicht. Ein Zufall verhilft dem "Raubhauser Gustl" (Robert Penz) zu einem ungewollten Berufswechsel. Auch seine Räubersfrau, die "Rauber Res"(Jasmin Stürzenbecher)wechselt in einen ehrenwerten Beruf. Nur der Jogl (Georg Jahrer) bleibt seinem Berufsstand treu-vorerst.
Die Dorfbewohner sind vom neuen "Pfarrer" begeistert und trotz einiger Pannen kommt man dem Gustl nicht auf die Schliche, nicht einmal der Dorfgendarm Häflinger (Christian Brunner).
Die Beichte nützen die Dorfgrößen weniger um ihre Sünden loszuwerden, sondern um sich mit "Spenden" beim vermeintlichen Pfarrer Einfluss zu verschaffen.
Die Dorfratschn (Elisabeth Kienzl) die ehrlich ihre Sünden beichten will, wird doppelt betrogen.
Nur einen kann der Raubhauser Gustl nicht überzeugen, denn der ist auch schon viel zu lange in seinem Beruf.....
Die Proben mitverfolgt hat auch Kulturstadtrat Mag.Siegfried Gugl, unten mit den beiden hübschen Musikantinnen Marika Penz und Barbara Pachatz. Sie werden das Publikum während der Pausen unterhalten.
Mehr darf nicht verraten werden. Jedenfalls wieder ein Higlight der Bad St.Leonharder Kulturwochen, das man keinesfalls versäumen sollte.
Eine Chronik über den Werdegang der Theatergruppe anlässlich des 10Jahre-Jubiläums kann man an der Abendkasse erwerben.
1 Kommentar
Kommentar erstellenwas die KlZ
"vergessen hat" - der Schuldige verweigert jegliche Hilfe..... der E-Konzern wird nicht mal erwähnt u die Menschen werden vollkommen in Stich gelassen ! Wer den Schaden für den E-Konzern bezahlt ist nun wohl klar - wir Steuerzahler.Der obige Kommentar in der KLEINEN ZEITUNG bringt es auf den Punkt:
Der Raunzer berichtete damals:
Wären die Hochwasserschäden in Lavamünd zu verhindern gewesen?
Tage vorher hat der Wetterbericht Starkregen in Kärnten angesagt. Die Verbundgesellschaft, die mit dem Argument Hochwasser zu verhindern, immer schon Flusskraftwerke gebaut hat, hätte diese Katasrophe auch verhindern können, hätte sie nur rechtzeitig reagiert.
Warum ist das Wasser in so relativ kurzer Zeit abgeflossen fragt man sich inzwischen.
Es kann darauf nur eine Antwort geben: Unsere Nachbarn in Slowenien haben reagiert und ihre Staubecken rechtzeitig enlastet um unsere Wassermassen aufnehmen zu können.
Leider hat die Verbundgesellschaft immer nur brave Partei-Hilfsarbeiter zu "Meistern" gemacht, die weil inkompetent, keine eigenenen Entscheidungen treffen können. Wenn sich die Verbundgesellschaft auf falsche Prognosen ausredet, liegt es nur daran, dass durch diese Parteihirarchie die falschen Leute an verantwortungsvollen Posten sitzen. Die Natur hält sich einmal an keine Partei-oder Betriebsvorschriften.