Dienstag, 4. Mai 2010

Unsere Feuerwehr in Bad St. Leonhard im Einsatz

Jeder Bad St. Leonharder weiß, was unsere Feuerwehr leistet und das Heulen der Sirenen kündigt ihre Einsätze an. Was aber viele nicht wissen, wie oft für diese Einsätze Probeübungen notwendig sind. Wöchentlich, jeden Montag sind Gruppenübungen und einmal im Monat eine Übung der gesamten Feuerwehrmannschaft angesagt.
Einmal im Jahr gibt es die große Florianiübung, die gestern, Montag dem 3. Mai um 18.30 Uhr im Elektrobetrieb Schlögl in Bad St. Leonhard durchgeführt wurde.
Übungsannahme war ein Elektrounfall in der Werkstätte, mit Kurzschluß und Kabelbrand.
 Die Feuerwehr wird alarmiert und vom Firmenchef verständigt, das zwei Personen verletzt in der Werkstätte liegen und zwei Personen durch den Stromausfall im Lift eingeschlossen sind.
17 Mann mit 3 Fahrzeugen waren am Einsatz beteiligt.
Nachdem draußen alles vorbereitet wurde
sind  zwei Atemschutztrupps zur Personenbergung und Brandbekämpfung vorgerückt.
 Die starke Rauchentwicklung erschwerte die Suche nach den Verletzten,
trotzdem konnten beide, obwohl einer in der Werkstätte und der andere im Materiallager einen Stock höher zwischen den Regalen lag, in relativ kurzer Zeit geborgen werden.
 
 Nach der Personenbergung wurde der Druckbelüfter eingesetzt um die Räume rauchfrei zu bekommen.

Der Trupp des Tanklöschfahrzeuges hat mittels Wasser und Schaum die Brandbekämpfung durchgeführt.
Die zwei im Lift eingeschlossenen Personen wurden über das Notfallsprogramm  geborgen.
 Die Verletzten wurden mittels Hubschrauber und Rettung abtransportiert.
Den Einsatz leitete Oberbrandinspektor Josef Dorner
Die Jugend, darunter auch ein beherztes Mädchen, hatte noch Gelegenheit, am Tanklöschfahrzeug zu üben, um danach die ganzen Gerätschaften die für den Einsatz notwendig waren , wieder ordnungsgemäß zu verstauen.
Der Einsatzleiter BOI Josef Dorner nahm vor angetretener Mannschaft  den Bericht der  einzelnen Trupps  ab und bedankte sich für den gelungenen Einsatz.
Firmenchef Horst Schlögl bedankte sich ebenfalls für die gelungene Übung und lud anschließend zu Speis und Trank ein.
Da gibts nichts zu raunzen, unsere Feuerwehr ist immer zur Stelle wenn sie gebraucht wird und gehört unterstützt so gut es nur geht.






Sonntag, 2. Mai 2010

1. Mai, die Stadtkapelle Bad St. Leonhard on Tour.

Ein stressiger Tag war der 1. Mai für unsere Stadtkapelle.
Schon am Vortag bildeten sie den musikalischen Rahmen beim Maibaumaufstellen.
Dieses Jahr fand die feierliche Zeremonie erstmals wieder am  Hauptplatz von Bad St. Leonhard statt.
Der Maibaum, gespendet von der Familie Baumann aus Wisperndorf, wurde mit einem Pferdegespann zum Aufstellungsort geführt.
Am Hauptplatz wartete schon eine große Menschenmenge, um unsere Stadt-und Gemeinderäte bei der Arbeit zu sehen. Diese packten nämlich an vorderster Front mit an, um die Feuerwehrmänner bei ihrem Vorhaben, den Baum händisch mit "Schwappel" aufzustellen, bestmöglich zu unterstützen.
 Nach einer Stunde war es endlich soweit, der Baum stand so wie er stehen sollte: Punktgenau und kerzengrad.


Vizebürgermeister Unterluggauer bedankte sich bei allen Helfern und Spendern für die Unterstützung, insbesondere auch bei den Jungfeuerwehrmännern, die den Baum geschmückt  und die Absperrung  durchgeführt haben.

Die Straßenabsperrbänder mit denen auch unser Maibaum geschmückt wurde, dürfte Straßenbaureferent LH. Dörfler gespendet haben.
Am 1. Mai in aller Früh war unsere Stadtkapelle schon wieder zum traditionellen Weckruf unterwegs.
Gitti Wiltsche hat vor dem Haus eine Labestation eingerichtet, die unsere Musiker gerne angenommen haben und dafür ein Ständchen spielten.
 Anschließend ging`s gut gestärkt wieder weiter um auch den Rest der Stadt aufzuwecken.
Der nächste Auftritt war bereits um 10.30 Uhr bei der Pferdeweihe vor der Leonhardikirche, die Stadtpfarrer Walter Oberguggenberger vornahm.
 Anschließend gab`s  von der Landjugend noch Zucker und Brot für die Pferde.
Die nächste Station war das Pflegeheim Senecura in Bad St. Leonhard wo auch schon ein Maibaum wartete.
Der Direktor des Pflegeheimes begrüsste seine Pfleglinge zur kleinen Feierstunde und ging in seiner Rede auf die Entstehungsgeschichte und die Bedeutung des 1. Mai ein. In Österreich wurde der 1.Mai 1919 erstmals als Staatsfeiertag abgehalten, daher überreichte ein in diesem Jahr geborener Heimbewohner auch eine Dankesurkunde an die Stadtkapelle Bad St. Leonhard für die vielen schönen Stunden, die sie den Heimbewohnern beschert hat.

 Anschließend wurde der Maibaum von drei beherzten Männern  mit einem Ruck aufgestellt. Zugegeben: Er war auch etwas kleiner als der am Hauptplatz und  ein wenig schief steht er auch.

Den Abschluss der stimmungsvollen kleinen Feier bildete das Kärntner Heimatlied.




Nach der Feier im Pflegeheim wurde unsere Stadtkapelle schon beim Reiterfest in Wisperndorf erwartet.
Ohne Bus wäre dieses Pensum wohl nicht zu bewältigen gewesen.
Jedenfalls kann keiner behaupten unsere Stadtkapelle wäre unterbeschäftigt und der Raunzer glaubt für alle Bad St. Leonharder sprechen zu dürfen, wenn er unseren Musikanten seinen Dank für ihren Einsatz ausspricht.

Samstag, 1. Mai 2010

Marienerscheinung in Bad St. Leonhard: Top oder Flop?

Bereits heute Vormittag wurde die Madonnenstatue auf den Schloßberg Bad St. Leonhard gebracht.

Um ca. 15:00 Uhr erschienen die ersten Pilger.

Mit zwei Omnibussen sind sie angereist. Eine Gruppe aus Italien und eine aus Niederösterreich.


Mittlerweile ist es 16:00 Uhr geworden und der Raunzer hat sich auch die Maiandacht bei der Lourdesgrotte angesehen, wo sich unsere einheimischen Gläubigen versammelt haben.



Die Neugierde der Leonharder war aber offensichtlich größer, als der Glaube, so haben sich inzwischen am Schloßberg eine große Menschenmenge versammelt um der Marienerscheinung beizuwohnen.




Ein pensionierter Pfarrer aus der Diözese Eisenstadt begleitete die Pilger und sprach einleitende Worte.


Zahlreiche Runfunkreporter (ORF, ATV, RAI (Italien), Antenne Kärnten ...) waren anwesend um das Geschehen festzuhalten.


Einzig Bürgermeister Simon Maier stand seitens der Gemeinde für Interviews zur Verfügung, die anderen anwesenden Gemeinderäte und Akteure hielten sich eher im Hintergrund.




Dann der Große Auftritt des Sehers Salvatore Caputa, ein pensionierter Polizist aus Sizilien.







Allgemeine Verzückung unter den anwesenden Gläubigen war die Folge.





Als Abschluss trug der betagte Herr mit Rauschebart ein selbstgeschriebenes Loblied an die Heilige Mutter Gottes vor. Auch dieser Herr hat seines Zeichens bereits einige Jesus-Erscheinungen hinter sich.


 Der Raunzer hofft, dass durch die jüngsten Ereignisse in Bad St. Leonhard kein Glaubenskrieg ausbricht und sich die Gläubigen in einer unserer schönen Kirchen wieder finden
und dem Hl. Leonhard, der unserer Stadt immerhin den Namen gegeben hat, so wie unsere langjährigen Pilger aus Hirschegg die Treue halten.