Freitag, 15. Mai 2015

Muttertagsfeier des Seniorenbundes Bad St.Leonhard

Am 11.April dieses Jahres, bei der Hauptversammlung des Seniorenbundes wurde Johann Rutrecht , vlg. Schlattwirt zum neuen Obmann gewählt und wie man dem Tätigkeitsbericht des scheidenden Ehrenobmannes Alois Joham entnehmen konnte, wurde in den vergangenen Jahren immer viel unternommen. Auch der neue Obmann hat sich viel einfallen lassen und bei der Muttertagsfeier am Donnerstag, dem 7.Mai  das neue Programm für 2015 vorgestellt:
Bilder von der Muttertagsfeier 2015 beim Weberwirt in Prebl

Samstag, 9. Mai 2015

Wie erlebte Bad St.Leonhard die letzten Kriegstage?

Im ganzen Land finden zur Zeit Gedenkfeiern zum Ende des 2.Weltkrieges statt. Zu Kriegsende entging auch Bad St.Leonhard knapp der Zerstörung. Während Mütter und Frauen um ihre gefallenen Söhne und Männer weinten, fielen im Februar 1945 noch einmal Bomben über Teile der Stadt.
Auch ich habe Zeitzeugnisse davon, nämlich einen Brief meiner Mutter an ihren Bruder in dem sie die Ereignisse im Schloss und bei der "Spritzhütte" bzw. Kriegl Haus schildert. Unten der Originaltext:
Ein Vorgeschmack vom Krieg ist ja nun auch nach Leonhard gekommen. Am Freitag Mittag vielen bei uns acht schwere Bomben, einen Volltreffer erhielt das Schloss und sieht verheerend aus.
 Schloss-Innenhof
Schloss von der Höllgasse aus
Die zweite Bombe fiel in den Flieder-Garten, die Dritte in die Bastei, sodass die ganze Schlossmauer vor dem Trichter auf die Straße herabstürzte. Die vierte Bombe fiel direkt vor dem Moser Garteneck, riss die Straße auf und beschädigte Stiegenwirt ziemlich schwer.
Die Bastei
Die 5. Bombe fiel neben der Spritzhütte (Kriegl Haus) wo die Gferer wohnten und riss diese zusammen.
Spritzhütte (Kriegl Haus), heute Schiwitz
Die Fam. Karner Simon saß eben beim Essen und musste unter den Trümmern ersticken. Der Simon und seine Frau, die Tochter und von der anderen Tochter ein zweijähriges Büblein. Eine junge Frau aus Prebl, die dort auf Besuch war, kam auch uns Leben, dann der Pfeifer Friedl, der hackte vor dem Haus gerade Holz, den hat es in Stücke zerrissen. Eine weitere Bombe fiel in das obere Eck vom Pfarrer Tutl seinen Garten und riss den Bahnsteig mit auf, da wurde das Pflichtahrmädchen von Med.Rat Weishaupt getroffen. Die übrigen Bomben fielen in den Grund vom Stiegenwirt. Durch das DRK war ich bei den Aufräumungsarbeiten dabei. Die Nerven waren so gespannt, dass man dieses Schreckliche mitansehen konnte. Ich spüre dafür jetzt im ganzen Körper die Reaktion. Gestern wurden die sieben Toten begraben. Bis zum Schullin war Parteibegräbnis, vom Spitalkreuz aus gingen die Priester mit.
Ein weiterer Zeitzeuge ist der Großvater des jetzigen Besitzers der ehemaligen Spritzhütte. Er schildert das Geschehen ebenfalls seinem Enkel und jetzigen Besitzer Johann Schiwitz. Die damaligen Besitzer waren Adalbert und Priska Kriegl, die in Wolfsberg wohnten, wo Adalbert als Tischler arbeitete und in den 50er Jahren das Haus wieder aufgebaut hatte, bis es der jetzige Besitzer schließlich in der heutigen Form umbaute.



Weitere Zerstörungen gab es einige Tage nach Kriegsschluss, als am Hauptplatz auf dem Rückzug befindliche Soldaten ihre mit Munition beladenen Fahrzeuge abgestellt hatten und von Tieffliegern beschossen wurden. Die explodierende Munition richtete an den Häusern vom Semmelrock bis zum Karner und vis a vis vom Pfilipp Köppl bis zum Rieger verheerende Schäden an. Dabei wurde unter anderen auch Karl Rieger, der Großvater des heutigen Baumeisters getötet und weitere Personen verletzt.


Freitag, 8. Mai 2015

Der Raunzer im Spiegel der Presse

Vor 5 Jahren, im April 2010 wurde erstmals die Regionalpresse auf den Raunzer aufmerksam. Damals war der Blog des Raunzers 1 Jahr alt und die "Wolfsberger Zeitung" widmete ihm eine Seite. Nach einem Jahr hatte der neue Blog 330.000 Seitenaufrufe. Jetzt, nach 5 Jahren hat es der Raunzer beinahe auf 2,4 Millionen Seitenaufrufe und auf die Titelseite der "Lavanttaler Zeitung" gebracht.

Der Raunzer freut sich natürlich über soviel Aufmerksamkeit und möchte sich bei der Gelegenheit bei seinen treuen Lesern im In-und Ausland bedanken.

Donnerstag, 7. Mai 2015

Termine

Freitag, 8.Mai 2015
"VAN ZIRBEN" Life is live in "die bar" Prisse Bad St.Leonhard     Beginn: 20.00 Uhr

Samstag, 9.Mai 2015

FRÜHLINGSBALL der Landjugend Schiefling im Gasthof Tatschl
Musik: "Die jungen fidelen Lavanttaler" - Discozelt: "DJ Group Sound Society"    Beginn: 20.30 Uhr

Mittwoch, 13.Mai 2015
"ROCKNIGHT - ACDC Warm Up" mit DJ van Hirschi in "die bar" Prisse    Beginn: 20.00 Uhr

Dienstag, 5. Mai 2015

Neues Schmuckgeschäft in Bad St.Leonhard

Seit gestern, Montag dem 4.Mai 2015 gibt es in Bad St.Leonhard wieder ein Schmuckgeschäft. Es befindet sich im Haus Nr.10 mitten am Hauptplatz in dem sich auch die Apotheke befindet.
Helene Weiß aus Schiefling, hat eine langjährige Erfahrung in der Schmuckbranche und sich nun mit der Schmuckboutique "Lunella" einen Herzenswunsch erfüllt und selbstständig gemacht.
Geführt wird Silberschmuck (925 Sterlingsilber) für Groß und Klein, weiters Handarbeit aus der Toscana, sowie viele Einzelstücke aus der Collection Simona Serafini.


Der Kunde kann sich auf Wunsch auch Schmuck wie Ketten oder Armbänder nach eigenem Geschmack zusammenstellen lassen. Schmucksteine, Perlen sowie Korallen in großer Auswahl stehen zur Verfügung und lassen sich individuell in gewünschter Länge gestalten.
Demnächst werden dem Kunden auch Uhren angeboten und eine Reparaturannahmestelle dafür eingerichtet.

Samstag, 2. Mai 2015

Florianisonntag

Florianimessen am Sonntag, dem 3.Mai 2015
Bad St.Leonhard 
9.30 Uhr in der Leonhardikirche
Schiefling
10.15 Uhr in der Pfarrkirche


Maibaumaufstellen in Bad St.leonhard

Am Vorabend zum 1.Mai wurde auch heuer wieder der Maibaum am Hauptplatz von Bad St.Leonhard aufgestellt. Der riesengroße Baum wurde von Bürgermeister Simon Maier gespendet. Leider fiel die sonst übliche Feier diesmal buchstäblich ins Wasser und fand ohne Feuerwehr und Stadtkappelle statt. Der starke Regen und die Kälte hielt auch die Bevölkerung davon ab, dem Geschehen beizuwohnen. Neben Bürgermeister Maier haben nur noch wenige SPÖ Funktionäre und Gemeindepolitiker daran teigenommen und mitgeholfen den großen Baum mittels Kranwagen aufzustellen.
 
Erst als alles vorbei war zeigte sich am Horizont versöhnlich ein Regenbogen
Gezeigt hat sich am 1.Mai in der Früh auch die Stadtkapelle beim Weckruf. Im Bild unten bei der Labestation unserer Gemeinderätin Brigitte Wiltsche in der Herrengasse.