Dienstag, 10. September 2013

Pfarrfest in Schiefling

Ebenfalls am Sonntag, dem 8.September 2013 fand in Schiefling im Schöllerstadel das Pfarrfest statt, zu dem Pfarrer Lukas und die Pfarrgemeinderäte eingeladen hatten. Nach dem Besuch des Kurkonzertes der Stadtkapelle am Schlossberg in Bad St.Leonhard eilten Bürgermeister Simon Maier und der Raunzer nach Schiefling, wo das Pfarrfest bereits voll im Gange war.
 
Nach einer herzlichen Begrüßung durch Pfarrer Lukas mischten wir uns unter die Festgäste, darunter Altbürgermeister Siegfried Penz und VzBgm.Heinz Joham sowie der VzBgm.von Wolfsberg, Wolfgang Knes.

Im Bild unten Pfarrer Lukas mit StR. Mag.Siegfried Gugl und der ehem.Gemeinderätin Marlies Walzl.
Für Musik und gute Laune sorgte in bewährter Weise die "Berger-Musi".
Zwischendurch überraschte der Kirchenchor mit einem bunten Strauß schöner Kärntnerlieder.
Weiters unter den Gästen, die Landjugend und die Theatergruppe Schiefling 
 Der Corleiter des MGV Bad St.Leonhard Bernhard Schultermandl
Der Hausherr Luis Schöller mit Pfarrer Lukas
Und viele weiter Gäste, die sich alle bestens unterhielten und auch mit Speis und Trank gut versorgt wurden.
 
Zum Abschluß stand noch eine Besichtigung des Dorfbrunnens am neu gestalteten Dorfplatz von Schiefling auf dem Programm.




Kurkonzert der Stadtkapelle Bad St.Leonhard

Am Sonntag, dem 8.September 2013 fand am Schlossberg in Bad St.leonhard wieder das traditionelle Kurkonzert der Stadtkapelle statt. Trotz anderer Veranstaltungen, wie das Pfarrfest in Schiefling und der Wildseemesse, die alljährlich von hunderten Leonhardern besucht wird, konnte Obmann Hubert Tripolt wieder zahlreiche Besucher in der Burgruine Gomarn begrüßen.
Kapellmeister Mag.Otmar Lichtenegger hat wieder ein buntes Programm zusammengestellt, das die Zuhörer begeisterte.
Unter den Gästen waren auch Bm. Simon Maier, VzBm.DI Rainer Unterluggauer und VzBm.Wolfgang Knes aus Wolfsberg.
Stadtpfarrer Walter Oberguggenberger und der Obmann des Pfarrgemeinderates Erich Kienzl
sowie die ehemaligen Kapellmeister der Stadtkapelle Dr.Heribert Vallant und Peter Gmeiner und eine Abordnung des MGV.
 
Auch unsere Kurgästen waren von den Darbietungen unserer Stadtkapelle sichtlich begeistert.
Für einige Unterhaltung mit seinen originellen Witzen sorgte Hans Kopp aus Wisperndorf, 
Durch das Programm führte Manfred Stückler, der nach dem Konzert der Stadtkapelle noch mit seinen "Original Bad St.Leonharder Spitzbuben" aufspielte.

 

Montag, 9. September 2013

Rätsel

Wo könnte das wohl sein?
Lösung:
Viele dieser Gebäude haben mich an unsere nähere Umgebung erinnert: 1. Lichtengraben, 2. St.Jakob, 3.Packer Stausee, 4.Gibt´s wohl auch überall, auch bei uns, 5. Ferienhäuser Klippitztörl, 6. Melcher Haus, 7. Reckturm in Bad St.Leonhard
1. Einer der vielen Wasserfälle in den Seitentälern der Vogesen im Elsass. (Hat mich ein wenig an Lichtengraben erinnert)

2.Kirche in der Champagne -Ardennen

3.Lac du Bouchet in der Auvergne
4. Hühner
5. Hoteldorf in Albertville. (Beinahe erraten von Erich Kronlechner)
6.Bauernhaus am Mont Gerbier in den Rhone Alpen
7. Turm der Befestigungsanlage von Rodemack an der Grenze Frankreich-Luxemburg-Deutschland


Ein Bild erraten und ein Gratisessen samt Getränke für die ganze Familie  in einem Bad St.Leonharder Gastlokal nächsten Sonntag ist der Preis!

Betrifft: Ärztliche Basisversorgung in Bad St.Leonhard

Am 08.09.2013 18:19, schrieb Christian Kalcher:

Sehr geehrte Frau Magistra Propst-Völz
Der Leonhard Raunzer (in Person Hr. Abenthung) hat Ihren Brief an LH Kaiser in seinem Forum online gestellt, dazu Meinungen der Bevölkerung eingeholt. Ich habe ihm meine Meinung dazu geschickt, welche ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.
mfG Mag. Christian Kalcher

Von: Christian Kalcher <christian.kalcher@gmx.at>
Datum: 08. September 2013 15:08:45 MESZ
An: "leonhard-raunzer@gmx.at" <leonhard-raunzer@gmx.at>
Betreff: Situation „fehlende ärztliche Basis-Versorgung“
Zur Situation „fehlende ärztliche Basis-Versorgung“ erlaube ich mir meine Meinung bzw. Fakten, abschließend konstruktive Kritik, dazu abzugeben:

Ich stütze mich auf jahrelange Erfahrung im Rettungsdienst beim Roten
Kreuz bzw. Tatsachenfakten, welche richtig gestellt werden müssen um das sensible Thema zu diskutieren.

Tatsache: Die Gem. Reichenfels und Bad St. Leonhard bilden einen Dienstsprengel. Eine Zusammenlegung mit anderen Gemeinden, sprich Wolfsberg, wird nicht umzusetzen sein, da Wolfsberg Nord, schon räumlich groß genug ist.
Nach Norden hin nicht möglich, da die Landesgrenze die definitive Grenze darstellt.
Lt. Ärztekammer findet sich am Dienstplan folgende Anmerkung und wird auch so praktiziert:
Der Wochentagsnachtdienst beginnt in den einzelnen Bezirken bzw. Sprengeln mit dem Ende der Ordinationszeit des zum Dienst eingeteilten Arztes und endet am folgenden Tag mit dem Beginn der Ordinationszeit.
(Kärntner Ärztekammer, www.kerngesund.at)

Offene Punkte
Woher hat Frau Propst-Völz die Info, dass
a)        kein Arzt einen Hausbesuch in Bad St. Leonhard machen könne,
b)        es auch definitiv keinen Notarzt gebe
c)         die über 70 km entfernte Spitalsambulanz in Graz oder Klagenfurt aufzusuchen sei

ad b) ein Notarzt ist nicht der ärztliche Bereitschaftsdienst in Form vom Hausarzt, der in der Not kommt. „Der Notarzt“ im Bezirk Wolfsberg bzw. Rettungsdienst Rotes Kreuz Wolfsberg, wird vom LKH Wolfsberg bzw. durch freiberufliche Notärzte bereitgestellt. Das Rote Kreuz stellt das Fahrzeug „zur Verfügung“ und bestreitet so ca. 3 Einsätze am Tag. Des Weiteren gibt es in Kärnten Notarztmittel zur Luft in Form vom Rettungshubschreiber C 11 in Klagenfurt bzw. RK 1 in Fresach bzw. C 12 in Graz. (Typische Indikationen: Herzinfarkt, Fieberkrampf Kind, Verkehrsunfall, usw.)

Die Verwendung der Begriffe Notarzt und ärztlicher Bereitschaftsdienst muss strikt unterschieden werden. Die Formulierung „….es auch definitiv keinen Notarzt gebe…..“ kann absolut nach hinten losgehen.

Das LKH Wolfsberg hatte nie eine (internistische!) fachärztliche Kinderambulanz und Kinder werden ins KH Klagenfurt / KH Graz verwiesen.  „Unfälle“ sprich Hand- und Beinbruch ausgenommen.
Ich kann mich vom Rettungsdienst erinnern: man kommt mit fiebernden Kind in die internistische Notaufnahme und bekommt die rote Karte, mit dem Hinweis ins LKH Klagenfurt zu fahren, da keine Kinderabteilung vorhanden ist. Dies ist so, war auch schon vor 10 Jahren so und wird in 10 Jahren auch noch so sein.
Zum Betrieb einer Kinderfachabteilung sind mind. 6 Fachärzte notwendig und eine solche wird es in Wolfsberg nie und nimmer geben bzw. ist laut Österreichischen Strukturplan Gesundheit  nicht vorgesehen.
Kinder sind somit primär für das KH Klagenfurt vorgesehen, da eine Fachversorgung niemals durch „normale“ Ärzte, im konkreten Fall (Fieber), Internisten, möglich ist.

Weitere konstruktive Kritikpunkte:

Anscheinend kennt man in der Apotheke die Dienstzeiten der Ärzte nicht, den mein Hausarzt, Dr. Gernot Zambo, ordiniert am Mittwochnachmittag. (15 -19 Uhr). Mittwochnachmittag ist somit ein Dienst „verfügbar“.

Zur saloppen Formulierung „krepieren“:
Für wirkliche Notfälle steht 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche ein bodengebundenes Notarzteinsatzmittel (NEF – Notarzt-Einsatzfahrzeug) in Wolfsberg zur Verfügung. Des Weiteren die angesprochenen Hubschreiber untertags.
Krepieren tut nicht so schnell jemand. Der ärztl. Bereitschaftsdienst ist ev. 2-3 Minuten schneller vorort als das NEF 

Das System funktioniert schon, nur es gibt Lücken in Form von Tagen, die nicht besetzt sind.

Fakt ist:
Es gibt Tage, an welche der ärztliche Bereitschaftsdienst nicht besetzt ist. Z.B. war dies auch am Freitag, 06.09.2013, der Fall.
Kinder bedürfen in einer Notsituation einer fachärztlichen Betreuung. Diese kann nur in einem KH mit Kinderabteilung erfolgen. (Sprich Klagenfurt oder Graz)
Wirkliche Notfälle können und werden hervorragend durch Notärzte samt dazugehörigen Equiment und Mannschaft durch das Rote Kreuz bzw. durch Hubschrauber versorgt.

Zur Diskutieren ist: Wie kann man Lücken vermeiden.

mfG Mag. Christian Kalcher
 

"Mag. Sabine Propst-Völz"
22:18 (vor 9 Stunden)

an leonhard-raunz.
Lieber Raunzer!

Anbei meine Antwort auf ein mail von Hrn. Mag. Kalcher, das er mir - und auch Dir - geschickt hat!

Übrigens: 1 Reaktion von politischer Seite gab es bisher: Hr. Hannes Primus, SPÖ-Vorsitzender des Bezirks Wolfsberg, hat angekündigt, am Montag - also morgen - das Thema mit LH Kaiser zu diskutieren und Lösungen zu suchen. Mal sehen, was dabei herauskommt...

Liebe Grüße

Sabine Propst-Völz






-------- Original-Nachricht --------
Betreff: Re: WG: Situation „fehlende ärztliche Basis-Versorgung“
Datum: Sun, 08 Sep 2013 22:03:25 +0200
Von: "Mag. Sabine Propst-Völz"
An: Christian Kalcher


Sehr geeehrter Hr. Mag. Kalcher!

Danke für Ihr mail und Ihre Gedanken zum Thema, wobei ich Ihnen jedoch bei einigen Punkten nicht ganz folgen kann:

1.) Es gibt von mir keinerlei Kritik an der Rettung bzw. dem Rettungsdienst beim Roten Kreuz, das ist nicht das Thema. Aber FAKTUM IST: Es gab an dem von mir erwähnten Tag, Donnerstag um 14.00,  KEINEN PRAKTISCHEN ARZT, der einen Hausbesuch macht und auch KEINEN NOTARZT, (wie auch immer das im Fachjargon heißen mag, interessiert mich nicht). Woher ich das weiß? Ich habe - wie in meinem Brief berichtet - beim notärzlichen Dienst angerufen, wo man mir eben klipp und klar gesagt hat, dass an diesem Tag eben KEIN ARZT zur Verfügung steht. Nicht am Nachmittag - und auch nicht am Abend bzw. in der Nacht - EBEN ÜBERHAUPT NICHT! Es folgte der Hinweis, ich solle ins LKH Graz oder Klagenfurt fahren und die Ärztekammer anrufen. Was ich dann - aus anfänglicher Ungläubigkeit - auch getan habe, wo man mir diese Aussagen aber nur bestätigt hat. Begründung der Ärztekammer: Ärztemangel, die Krankenkasse sei schuld, weil die zu wenig Verträge vergebe etc. etc.

2.) Die Aufteilung der Dienstsprengel kann meiner Ansicht nach kein Argument sein, wenn es um die Gesundheit von Menschen geht. Entweder gibt es eine Grundversorgung oder es gibt keine. (sonst würde man ja auch nie ein abgelegenes Dorf ans Stromnetz oder an die Wasserleitung anschließen, weil sich das auch nicht auszahlt. Oder alte Menschen würden nie teure Operationen bekommen... etc.) Wenn es bei uns unmöglich ist, dass sich ein praktischer Arzt an einem Nachmittag oder Abend die Ohrenentzündung eines Kindes anschaut, dann soll man es offen sagen und nicht die Lüge vom "weltbesten Gesundheitssystem Österreichs" verbreiten... Im übrigen: Sprengel können neu eingeteilt oder anders besetzt werden, dass die steirische Landesgrenze oder die Größe von Wolfsberg ein ernstliches Hindernis darstellt, kann und will ich nicht glauben...

3.) Rätselhaft erscheint mir auch die Bemerkung, "kann nach hinten losgehen"... wovor soll ich mich fürchten? Verstehe ich nicht...

4.) Deprimierend finde ich Ihre Argumentation beim KH Wolfsberg: War schon immer so, wird immer so sein, 6 Fachärzte sind notwendig... Ich frage Sie: Na und??? Wenn ich mir anschaue, wieviel Steuergeld sinnloss verpulvert wird, da wird man sich doch 6 Fachärzte leisten können, wenn man will. Wenn man sich aber mit jedem Missstand demütig abfindet (war alles immer schon so!), wird sich natürlich auch nie etwas ändern! Der Österreichische Strukturplan Gesundheit ist auch nicht in Stein gemeißelt!

5.) Vollkommen recht gebe ich Ihnen beim Diskussionspunkt: Wie kann man Lücken vermeiden? Hier sind wir beim Thema!!! Offenbar habe ich so einen Tag mit Lücke erwischt und ich finde es eben nicht normal, mit einem Kind, das über 40 Grad Fieber und vermutlich eine Mittelohrentzündung hat, in ein 70km entfernt liegendes Spital fahren zu müssen (übrigens: so schwer sind Mittelohrentzündungen auch nicht zu diagnostizieren und zu behandeln, für die Verschreibung eines Antibiotikums brauche ich keine Schar von ausgebildeten Fachärzten. Aber dass im KH Wolfsberg niemand bereit ist, einem Kind im Notfall ins Ohr zu schauen, finde ich eingentlich unglaublich...)

Ich finde: Es darf eben keine Versorgungslücken geben, wenn es um die ärztliche Basisversorgung geht! Und: Das System funktioniert leider nicht, denn sonst würde es diese Lücken ja nicht geben!


Liebe Grüße


Sabine Propst-Völz


Samstag, 7. September 2013

Fehlende ärztliche Basisversorgung in Bad St.Leonhard?



Frau Mag. phil. Sabine Propst-Völz beschwert sich im nachfolgenden Brief beim Landeshauptmann über die fehlende ärztliche Basisversorgung in Bad St. Leonhard.
Der Raunzer hätte auch gerne die Meinung der übrigen Bevölkerung dazu gehört.


Mag. phil. Sabine Propst-Völz, Kärntnerlandweg 234, 9462 Bad St. Leonhard
Tel.: 0664/212 20 87, e-mail: svoelz@mcw.at

EINSCHREIBEN

LH Dr. Peter Kaiser
PERSÖNLICH
Amt der Kärntner Landesregierung
Arnulfplatz 1
9020 Klagenfurt am Wörthersee



betrifft: fehlende ärztliche Basisversorgung in Bad St. Leonhard


Bad St. Leonhard, am 3. September 2013

Sehr geehrter Hr. Landeshauptmann!

Ich möchte Sie hiermit auf einen Missstand aufmerksam machen, der nicht nur bei mir selbst, sondern bei vielen der 5.000 Einwohner unserer Gemeinde immer wieder für Empörung sorgt: Die fehlende ärztliche Basis-Versorgung bei uns in Bad St. Leonhard!
Damit Sie sich eine Vorstellung machen können, wovon die Rede ist, berichte ich Ihnen gern in Kürze den jüngsten Anlassfall in meiner Familie vom 8. August (ich komme leider erst jetzt dazu, Ihnen zu schreiben, da ich in der Zwischenzeit auf Urlaub war):
Am Mittwoch, dem 7. August, hatte meine 6jährige Tochter zunächst nicht allzu hohes Fieber und fühlte sich krank. Da – wie jeder weiß – Kinder sehr leicht fiebern (aber auch wieder gesund werden) können, bin ich nicht sofort zum Arzt gelaufen, sondern habe einmal die weitere Entwicklung abgewartet und versucht, meinem Kind mit Hausmitteln zu helfen. Erst am Nachmittag des nächsten Tages verschlechterte sich die Situation plötzlich: Das Fieber stieg auf über 40 Grad und meine Kleine klagte über heftige Ohrenschmerzen. 


Nachdem keiner unserer beiden praktischen Ärzte Donnerstag nachmittags Ordination hat, versuchte ich über den ärztlichen Notdienst einen praktischen Arzt aufzutreiben - Fehlanzeige! Zu meinem Schrecken erklärte man mir, dass heute leider kein Arzt einen Hausbesuch in Bad St. Leonhard machen könne, es auch definitiv keinen Notarzt gebe und riet mir, die über 70 km entfernte Spitalsambulanz in Graz oder Klagenfurt aufzusuchen. Die Kinderambulanz im Krankenhaus Wolfsberg wurde ja vor kurzem leider geschlossen! Im Übrigen solle ich doch die Ärztekammer anrufen, was ich dann auch tat. Bei der Ärztekammer wiederum erklärte man mir, dass – wieder so ein Pech! - in unserer Region ein Ärztemangel herrsche, weil eben die Krankenkasse zu wenig Verträge vergebe etc. etc. etc….
Tatsache ist: Ich habe an einem normalen Donnerstag Nachmittag keinen praktischen Arzt finden können, der bereit ist, sich ein krankes, hochfieberndes, vor Schmerzen schreiendes Kind anzuschauen! In unserem Land ein Skandal!
Und eine Zumutung! Denn was es bedeutet, ein vor Schmerzen brüllendes, von Fieber und Schüttelfrost geplagtes Kind anzuziehen, ins Auto zu packen und über eine Stunde in eine Spitalsambulanz fahren zu müssen (wo man dann weitere Stunden Wartezeit in Kauf nehmen muss), ist jedem, der Kinder hat, klar. Übrigens: Auch im näher gelegenen Wolfsberg gab es keinen Arzt, der zu dieser Zeit Dienst hatte, erst später am Abend hätte einer aufgesperrt…
Was bei mir aber auch vielen anderen hier für so große Empörung sorgt:
1.)    Ich habe noch das Glück, ein Auto zu haben und im Notfall eine Spitalsambulanz aufsuchen zu können. Aber was tun Menschen, die kein Auto haben? Oder älter sind und nicht fahren können? Die keine Angehörigen haben oder niemand finden, der gerade Zeit hat? Oder die weiter entfernt z. B. auf einem Berg wohnen?

2.)    Mein Erlebnis war leider kein urlaubsbedingter Einzelfall!  Denn die Rückfrage bei unserer Apotheke, wo man natürlich die ärztlichen Dienstpläne kennt, hat ergeben, dass es für Mittwoch, Donnerstag und Freitag nachmittags und abends NIE (!) einen diensthabenden Arzt gibt. Wer also das Pech hat, zu diesen  Zeiten zu erkranken, kann – um es salopp zu formulieren - krepieren!

3.)   Was mich so ärgert: Es handelt sich nicht um die teure Spezialoperation, wo man sicher längere Wegzeiten in Kauf nimmt, sondern um eine einfache Basis-Versorgung im Akutfall!

4.)   Und die ist in Österreich, einem der reichsten Länder der Welt, nicht gewährleistet? Noch einmal: Wir leben hier nicht in einem Dritte-Welt-Land, sondern in dem Land, mit dem angeblich besten Gesundheitssystem der Welt – wie Politiker nicht müde werden zu betonen! Und dann findet sich an einem Donnerstag Nachmittag kein Arzt, der ein krankes Kind behandeln kann?

5.)    Wofür, frage ich Sie, zahlen wir Krankenversicherungsbeiträge, wenn nicht einmal eine ärztliche Grundversorgung im Notfall sichergestellt ist?

Wir hier in Bad St. Leonhard sind jedenfalls nicht bereit, uns mit diesem Missstand einfach abzufinden. Wir ersuchen Sie hiermit aktiv zu werden und für unser Problem eine Lösung zu suchen!
Wenn Sie eine Politiker von Format (oder, was noch wichtiger ist, ein intelligenter und mitfühlender Mensch) sind, dann speisen Sie uns nicht mit nichtssagenden Floskeln („Ärztemangel“), vagen Versprechungen oder Schuldzuweisungen an andere (Ärztekammer, Krankenkasse etc.) ab. Das interessiert uns nicht! Fest steht: Das System funktioniert nicht! Und wir brauchen dringend eine konkrete Lösung!
Laut Wahlversprechen ist Ihre Partei angetreten, um Kärnten neu zu regieren. Dann bitte helfen Sie uns und unternehmen Sie etwas, um diesen unerträglichen Missstand zu beheben. Zeigen Sie uns, was Ihre Wahlversprechen in der Realität wert sind!

Mit freundlichen Grüßen
 

Donnerstag, 5. September 2013

Regionews

Bub (3) stürzte in Biotop












Der Unfall passierte am Zweitwohnsitz der Familie. Es dürfte gegen 14.30 Uhr gewesen sein, als der Dreijährige in einem unbeobachteten Moment in das zirka 70 Zentimeter tiefe Biotop stürzte. Der Vater des Kindes bemerkte zirka zehn Minuten später, dass sein Sohn mit dem Kopf nach unten im Wasser trieb.
Er barg den Buben sofort und begann mit der Reanimation. Der Dreijährige wurde von den Eltern und später von einem Notarztteam etwa eine Stunde reanimiert. Schließlich setzte der Kreislauf wieder ein und der Bub wurde vom Rettungshubschrauber in das Klinikum Klagenfurt geflogen. Dort wurde er in künstlichen Tiefschlaf versetzt.



Mofafahrer (16) von Auto gerammt und verletzt











Von einem PKW ist am Dienstag in St. Marein im Bezirk Wolfsberg ein 16-jähriger Mofafahrer gerammt worden. Die Autofahrerin hatte ihn übersehen. Der Schüler wurde unbestimmten Grades verletzt.
Aus einer Bushaltestelle an einer Gemeindestraße in St. Marein wollte sich am Dienstag eine 54-jährige Landwirtin aus Wolfsberg mit ihrem PKW in den fließenden Verkehr einordnen. Dabei übersah sie einen mit seinem Mofa nachkommenden 16-jährigen Schüler aus Bad St. Leonhard. Der Mofa-Lenker wurde zu Boden gestoßen und erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Die Rettung brachte ihn ins LKH Wolfsberg.



Mittwoch, 4. September 2013

Berlakowich fordert Fukushima Abschaltung

Irgendwie ein netter Bursche unser Umweltminister. Seine Kompetenz als Landwirtschaftsminister hat er ja schon bei den Bienen bewiesen. Nun überraschte er die Welt aber mit einer Patentlösung für das AKW Fukushima.
Nachdem bekannt wurde, dass die radioaktive Strahlung im havarierten AKW heute einen neuen Höchstwert erreicht hat, reagierte Berlakowich promt und forderte die Abschaltung des AKW.

Berlakovich forderte Fukushima-Abschaltung
Was er aber offensichtlich nicht wusste: Das AKW Fukushima ist seit der Erdbebenkatastrophe in Japan definitiv außer Betrieb.
Peinlich, aber erkönnte ja als Ersatz dafür unser AKW Zwentendorf abschalten lassen.

Das Parteibuch feiert fröhliche Urständ



Kaiser will in seinem Bereich "Leute meines Vertrauens"

Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) verteidigt umstrittene Postenbesetzungen und will das Objektivierungsgesetz ändern. Ein Interview von Antonia Gössinger.
Landeshauptmann KaiserFoto © Kleine Zeitung/Markus Traussnig (Archivbild)Landeshauptmann Kaiser
Bei Ihrem Amtsantritt haben Sie versprochen, nicht die alten Fehler zu machen. Bei Ihnen schauen die neuen Fehler aber auch alt aus, wie sich bei Postenbesetzungen zeigt. Haben Sie Ihr Versprechen so schnell vergessen?
Der Raunzer meint:
Ein "Objektivierungsverfahren" hat es ohnehin immer erst nach der politischen Auswahl eines Bewerbers gegeben. Das war speziell in Kärnten in Landes-bzw. staatsnahen Betrieben wie ÖDK, Kelag etc. immer schon so und nun bekennt man sich halt wieder dazu.
Ein Trost für alle Nicht-Parteisoldaten: Es gibt in Kärnten genug Privatfirmen, wo es nicht auf die Parteizugehörigkeit ankommt, sondern auf Leistung und Fachwissen .

Montag, 2. September 2013

Merkwürdiges zur Erlangung eines Staatsbürgerschaftsnachweises

Vor dem 1.9.1983 hat zur Erlangung der Österreichischen Staatsbürgerschaft eines ehelich geborenen Kindes noch der Staatsbürgerschaftsnachweis des Vaters allein genügt.
Nach dem 1.9.1983 wird der Staatsbürgerschaftsnachweis von Vater und Mutter, sowie die Heiratsurkunde der  Eltern verlangt.
Unehelich geborene Kinder wiederum brauchen einen Staatsbürgerschafsausweis der Mutter.
Wenn schon die Mutter eines ledigen Kindes als Staatsbürgerschaf bezeichnet wird, werden ihre Kinder dann auch Staatsbürgerschafe, wenn sie nicht durch eine nachträgliche Heirat der Mutter legitimiert werden?




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Herbert De Colle: Papier und Blech
Gedanken zur Freiheit:
Der Begriff der Freiheit gehört zu den Transzendentalien wie Wahrheit und Schönheit, uneinholbar.
Die Annäherung, eine Reise durch Sehnsucht und Zorn.