Donnerstag, 2. Mai 2013

1.Mai 2013 in Bad St. Leonhard

Wie schon all die Jahre zuvor waren auch heuer wieder die Feuerwehr und die Stadtkapelle die meistbeschäftigten Vereine der Stadt. Bereits am Vorabend zum 1.Mai wurde unter großer Beteiligung der Bevölkerung am Hauptplatz der Maibaum aufgestellt.
 Gespendet wurde der schöne Baum diesmal von der Familie Baumgartner, vlg.Spirk aus Erzberg.
Der Transport des Baumes wurde wieder vom Reiterhof Zettl aus Wisperndorf mit zwei Haflingerpferden durchgeführt. Begleitet wurde der kleine Festzug von der Feuerwehrjugend und der Stadtkapelle Bad St.Leonhard.
VzBgm.DI Rainer Unterluggauer begrüßte die Gäste und hielt in seiner Maiansprache einen kleinen Rückblick auf die Geschichte und Bedeutung des Maibaumes.
Welch ein Unterschied zu den klassenkämpferischen Parteireden in den 50ziger und 60iger Jahren.
Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten die Feuerwehr und Funktionäre der SPÖ, für Musik die Stadtkapelle Bad St.Leonhard.
 
Unter den Gästen auch GR Rudolf Karner, Vz.Bgm. Heinz Joham und der Obmann unseres erfolgreichen SV Bad St.Leonhard Siegfried Wadl.
 
Für die ordnungsgemäße Absperrung des Gefahrenbereiches während der Maibaum aufgestellt wurde, sorgte die Feuerwehrjugend, streng überwacht vom FFJugendbeauftragten für Kärnten, Gerhard Scheiber.
 
Während die sich die beiden hübschen Mädels unten in die Prisse Bar zurückzogen und die Männer der Feuerwehr nach getaner Arbeit endlich zu ihrem wohlverdienten Bier kommen wollten, heulten wie schon oft während eines Festes die Sirenen zum Einsatz.
In aller Früh des 1.Mai im Einsatz war auch wieder die Stadtkapelle Bad St.Leonhard, um das Städtchen aus dem Schlaf zu wecken.
GR. Gitti Wiltsche hat vor dem Haus wieder eine Labestation für die Musikanten eingerichtet, die sich dafür mit einem Ständchen bedankten.
Nach der Pferdesegnung am Vorplatz der Leonhardikirche durch GR.Walter Oberguggenberger zog der Tross über den Hauptplatz zum anschließenden Pferdefest beim Reitstall Zettl in Wisperndorf.
 




Während sich die Arbeiterschaft längst von großen Aufmärschen verabschiedet hat und auch die Politiker keine markigen Pasrteireden mehr halten, demonstrierte ein Bauer während des Pferdeumzuges eindrucksvoll wie er den "Tag der Arbeit" feiert.




Sonntag, 28. April 2013

Marienerscheinung am 27.April 2013 in Bad St.Leonhard

Bereits zum 7.Mal erschien gestern die Muttergottes dem Seher Salvatore Caputa am Schlossberg von Bad St.Leonhard. Die Szenerie ist eigentlich immer dieselbe. Ab 14.00 Uhr erwarten hunderte Pilger singend und betend die Ankunft der Gottesmutter. Auf den Glockenschlag genau zu vorgegebener Stunde sinkt der Seher vor der Madonnenstatue auf die Knie, nachdem er mit dem Rosenkranz in der Hand erwartungsvoll gegen den Himmel geblickt hatte.
Einige Minuten verweilt er in absoluter Stille und Andacht in dieser Stellung, um sich anschließend, begleitet von seiner Leibgarde, in den Geräteschuppen der Stadtgemeinde zurückzuziehen und die erhaltene Botschaft aufzuschreiben.
Später übersetzt und verkündet einer oder eine der Begleitpersonen die Botschaft Mariens.
Diesmal waren über tausend Pilger aus ganz Österreich und dem angrenzenden Ausland nach Bad  St.Leonhard gekommen, um der Erscheinung des Sehers beizuwohnen und anschließend Kanisterweise das von Jesus und Maria gemeinsam gesegnete Wasser vom Schlossberg abzuschleppen.
Diese brave Pilgersfrau bringt offensichtlich im Tauschwege dafür einen Karton Steirischen Schilcher mit.

 
Während zwei Priester - einer im Sommerhäuschen und einer auf der grünen Wiese - den Besuchern die Beichte abnahmen, ging Salvatore der "Seher" wiederum streng bewacht von einem Leibgardisten segnend durch die Reihen.
Bad St.Leonhard dankt der Gottesmutter für ihr pünktliches Erscheinen und freut sich auf den nächsten Besuch am 26.Oktober 2013.

Freitag, 26. April 2013

Roland Düringer mit dem zweiten Teil seiner kabarettistischen Vortragsserie im Kulturheim von Bad St.Leonhard

Nach seinem ersten Auftritt in Bad St.Leonhard im Herbst 2011 mit "Ich-Einleben", gastierte Roland Düringer auf Einladung unseres Kulturstadtrates Mag. Siegfried Gugl gestern, dem 25.April 2013 mit dem 2.Teil seines aktuellen Programmes "Wir - Ein Umstand" wieder im Kulturheim.
Vor gut einem Jahr noch mit Stoppelbart und Glatze, präsentierte sich Düringer diesmal mit Haar und Bart, letzteren mit "Pemmerln", wie man sie von Haag Christian kennt. Der bekannte Schauspieler und Kabarettist begegnet uns auch diesmal wieder als Vortragender. Wie schon beim ersten Auftritt  musste auch diesmal  der Neandertaler als Vergleich zur heutigen Gesellschaft herhalten.
Im ersten Vortrag ging es um das Leben im allgemeinen, nun nimmt er unser Bildungswesen, unsere Politiker und und letztendlich auch unsere Eltern aufs Korn, die im Bestreben den Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen, sie letztlich zu Sklaven des Konsums und der gesellschaftlichen Regeln gemacht haben. Im zweiten Teil versucht Düringer das Publikum in die Geheimnisse der Volkswirtschaft und des Finanzwesens einzuweihen und rät schließlich allen mit der Arbeit und dem Einkommen Unzufriedenen, sich zu verändern.
Ein guter Ratschlag von einem, der seinerzeit als Spaßvogel und Serienstar mit seinen derben Witzen riesige Veranstaltungshallen gefüllt, das Publikum vor die Fernseher gelockt und damit viel Geld gemacht hat.
Ob er sich jetzt als Weltverbesserer und "Philosoph" besser fühlt? Mir hat er schon einmal besser gefallen.
 


Donnerstag, 25. April 2013

Wanderweg Kliening erhielt neuen Rastplatz

Nachdem die alte Mühle der Vorfahren unseres Bürgermeisters Simon Maier dem Kreisverkehr bei der Südausfahrt der Umfahrung weichen musste und das Areal für Wanderer nicht mehr zur Verfügung steht, haben unbekannte Liebhaber der neuen Umfahrung ihre Dankbarkeit damit erwiesen, indem sie am Wanderweg nach Kliening vor "Maria im Walde" noch einen weiteren Rastplatz, namens "Simonhöhe" eingerichtet haben.      
 
Der Bürgermeister hat den neuen Straßenbaureferenten LR. Gerhard Köfer eingeladen, um ihm die neue Umfahrung und den neuen Rastplatz "Simonhöhe" zu zeigen und sich vor Ort ein Bild zu machen.
Bild zur Vergrößerung anklicken!



Dienstag, 23. April 2013

Tödliches Saatgut in Zukunft auch bei uns?

Vorerst alles Gute zum Namenstag allen Georg`s!
Der hl.Georg ist ja Schutzpatron der Bauern und daher will ich mein heutiges Thema auch der Landwirtschaft widmen.
Angeregt durch einen Kommentar in meinem Blog und dem gestrigen Doku-Film im Orf  "David gegen Monsanto" sowie der bevorstehenden Änderung der EU-Saatgutgesetze, habe ich mich für diese Sache interessiert.
Wer ist Monsanto?
"Monsanto" ist ein 1901 gegründeter und seit 1927 börsennotierter Konzern mit Sitz in St.Louis im US Bundesstaat Misouri, der Niederlassungen in 61 Ländern hat. Das Unternehmen produziert Saatgut und Herbizide und setzt seit den 1990er Jahren unter dem Namen "Roundup" Biotechnologien zur Erzeugung gentechnisch veränderter Feldfrüchte ein. Bei der weltweiten Anbaufläche von GV Pflanzen beträgt der Anteil von Monsanto 87%

Mittlerweise erkennt praktisch jeder, der es wissen will, dass Monsanto der schlimmste Konzern auf unserer Erde ist. Aber was genau macht Monsanto so schlimm?
Monsantos Vorgehen ist darauf angelegt, den Unternehmensgewinn zu maximieren, und nicht, den Menschen zu dienen. Das gesamte Geschäftsmodell von Saatgut-plus-Pflanzenschutzmitteln soll Landwirte in die Falle wirtschaftlicher Abhängigkeit locken… sie zu Schuldknechten machen, die nie mehr zur traditionellen Landwirtschaft zurückkehren können, wenn ihre Äcker erst einmal durch Roundup zerstört worden sind.
Monsantos Produkte wirken tödlich. Sie gefährden und zerstören das Leben. Monsanto-Gen-Mais enthält eine giftige Chemikalie in jedem einzelnen Korn. Und dieser Mais wird dann von Menschen gegessen.
Bei Ratten, die mit diesem Mais gefüttert wurden, entwickelten sich entsetzliche Krebstumoren, wie hier zu sehen:


Bei einer wissenschaftlichen Studie starben 70 Prozent der weiblichen Ratten vorzeitig, wenn sie mit GVO gefüttert wurden. 50 Prozent der männlichen Tiere starben früh. Bei fast allen waren Krebstumoren die Todesursache....
Doch Monsanto und andere Unternehmen, wie die Eigentümer der Produktlinien Larabar, Silk und Kashi, wollen nicht, dass die Verbraucher über GVO in den Lebensmitteln, die sie kaufen, Bescheid wissen. Sie geben gewaltige Summen Geld dafür aus, damit die Lebensmittelkonzerne GVO als »kleines schmutziges Geheimnis« über das Gift in Ihrem Essen bewahren können.
Kurz gesagt: Diese Unternehmen wollen nicht, dass die Leute wissen, was sie essen. Und warum? Weil sie Gift essen!....
Monsanto auch in Europa?
Nun will die Agrarlobby einigen wenigen Konzernen dasselbe auch in Europa ermöglichen.
Seit etwa 5 Jahren wird an einer Überarbeitung des EU Saatgut-Verkehrsrechtes gebastelt. In Brüssel diskutiert man um einen Vorschlag zu strengeren Auflagen und Normierung von Saatgut. 5000-6000 von 6500 Arten sind ohnehin schon verboten.
Durch eine Gesetzesänderung und weiteren Reduzierung würde eine Vielzahl der heimischen Obst, Gemüse und Getreidesorten verloren gehen.

Unter dem Deckmantel, dem Konsumenten nur höchste-weil streng geprüfte-Qualität anbieten zu wollen, versucht die Agrarlobby die Gesetzgebung zu beeinflussen, um noch mehr Macht ausüben zu können. Durch die strengen Aufnahmeverfahren kann die Agrarindustrie steuern, was zum Konsumenten kommt und sich der kleineren Konkurrenten entledigen.  Das mindeste was uns erwartet, ist ein weiterer Geschmacksverlust von Äpfeln,Tomaten,Gurken,Erdbeeren usw.
Haben wir überhaupt noch die Wahlfreiheit, welches Saatgut noch erhältlich ist und was letztendlich auf unsere Teller kommt?

Montag, 22. April 2013

Marienerscheinung am Samstag, dem 27.April 2013

Nächsten Samstag ist es also wieder soweit und der "Seher Caputa" kommt mit seinem Gefolge  nach Bad St. Leonhard um die Maria, Mutter Gottes zu schauen.
Voriges Jahr wussten die beiden Damen die zum Anhang Caputas gehören (unten im Bild) noch unter Papst Benedikt´s Pontifikat zu berichten, dass der nächste Papst (also unser jetzige Papst Franziskus), der Antichrist sein wird.
Das Interview wörtlich...
" Es wird bereits ein Komplott geschmiedet im Vatikan. Unter den Kardinälen sind Freimaurer und der Papst ist der Antichrist. Da wird die Freizügigkeit proklamiert."
Frage des Journalisten: "Der nächste Papst?"
Antwort:
"Ja, der nächste Papst. Der Hauch Satans hat vor den Altären nicht Halt gemacht und es kommt zu einer Christenverfolgung. Wir dürfen diesem Papst nicht gehorchen!"

Der Raunzer fragt sich, ob da nicht doch mehr dahintersteckt als nur brave Pilgersleut, die einem selbsternannten "Seher" nachlaufen um zur Muttergottes zu beten?

Weitere Termine

Dienstag, 23.April 2013
DER KASPERL KOMMT!
"WUTZLKANUTZL" Das Lustige Kasperltheater aus Wolfsberg spielt für sie das spannende Abenteuer:
"Kasperl und der Piratenschatz"
Beginn: !6.00 Uhr im Kulturheim Bad St.Leonhard,   Eintritt: 5.-Euro/Person

Donnerstag, 25.April 2013

Freitag, 26. April 2013

Samstag 27.April 2013  
FRÜHLINGSBALL der Landjugend Schiefling im Gasthof Simerlwirt
Musik: "Bäckseppboys" - Discozelt mit "Sound Society"     Beginn: 20.30 Uhr

Dienstag, 30.April 2013
MAIBAUMAUFSTELLEN unter Mitwirkung der FF Bad St.Leonhard, der Feuerwehrjugend und der SPÖ am Hauptplatz Bad St.Leonhard    Beginn: 17.00 Uhr