Sonntag, 20. Mai 2012

GTI Treffen am Wörthersee

Nach dem schönen Ausflug am Freitag nachmittag nach Schloss Lichtengraben, zog mich das schöne Wetter und die Neugier zum alljählich stattfindenden GTI-Treffen auf den Wörthersee.
Umdem zu erwartenden Verkehrsstrom auszuweichen beschloss ich, auf der Autobahn bis Krumpendorf zu fahren. Vom Bahnhof Krumpendorf, wo Parkplätze genug vorhanden waren, machten wir uns auf den Weg zur Schiffsanlegestelle, wo uns das gute alte Dampfschiff "Thalia" gemütlich mitten ins Geschehen nach Reifnitz brachte.
Meine Inge wunderte sich, warum ich alter Romantiker umbedingt zum GTI-Treffen wollte. 
In Reifnitz angekommen, empfing uns Volksfeststimmung im ganzen Ort.

Die aufgemotzten Boliden interessierten mich zwar wirklich kaum, mein Interesse gilt eher Oldtimern und leisten kann ich mir ohnehin nur billige Gebrauchtwägen.
Nach einem ausgiebigen Mittagessen kamen wir gerade recht zu einer Gummi- Gummi Verrücktheit.


Diesem rauchenden und stinkendem Monster entstieg letztlich diese Schönheit
Fortan wandte ich mich lohnenderen Motiven zu.
 

Angesichts solcher Engelsgestalten und Teufelinnen fällt einem die Entscheidung Himmel oder Hölle schwer.
Mir wurde die Entscheidung abgenommen und ab ging es mit einem Höllenritt im Schnellboot über den See in Richtung Heimat.


Samstag, 19. Mai 2012

Angeln und die Seele baumeln lassen

Das  und vieles mehr kann man auf Schloss Lichtengraben bei Bad St. Leonhard. Rund um die alte Ruine Painburg, einem verträumten Plätzchen mit dem Wassergraben des ehemaligen Wasserschlosses und dem Renaissanceschloß Lichtengraben laden weitere Teiche zum Angeln und Träumen ein.
Ob allein an einem einsamen Ufer

ob in einer gemütlichen Runde

oder mit dem Floß sportlich auf "Hoher See", jeder findet hier seinen Lieblings-Angelplatz.

Die selbst gefangenen Fische kann man entweder mit nach Hause nehmen, oder gleich an Ort und Stelle braten lassen und verspeisen.
Für ganz Eilige steht ein Hofladen zur Verfügung, wo man bratfertige und filetierte Bachforellen oder Saiblinge kaufen kann.
Auch die Haustiere fühlen sich in solch einer Umgebung wohl.


Jeden Freitag steht die Familie Rittler zur Verfügung, um Einheimische sowie Kurgäste auf ihrem Gutshof mit leckeren Fischgerichten in diesem tollen Ambiente zu verwöhnen.
Ein Ausflug der sich immer lohnt, meint der Raunzer.


Donnerstag, 17. Mai 2012

Erstkommunion 2012

Der Himmel leuchtete im schönsten Blau, war ja immerhin Christi Himmelfahrt. Den braven Kindern, die  ihre Erstkommunion empfangen wollten, wehte allerdings ein scharfer Wind um die Ohren. Der Raunzer hatte viel Mühe, alle auf das Bild zu bringen, weil die vorauseilenden Ministranten bei der Prozession schnellstens  in die schützende Leonhardikirche wollten, wo die Erstkommunionsfeier statt gefunden hat.
Auch die Stadtkappelle Bad St. Leonhard hatte Schwierigkeiten ihnen zu folgen.
Auch unser Stadtpfarrer mit der restlichen Ministrantenschar musste eine Aufholjagd in Kauf nehmen.
Erst nach erfolgtem Seitenwechsel konnte ich ein paar flüchtige Bilder unserer Erstkommunionkinder machen.





Mittwoch, 16. Mai 2012

Gemeinden gestalten Region

Gestern abend fand im Kulturheim die angekündigte Veranstaltung "Gemeinden gestalten Region" statt.
Aufgerufen dazu hat die RML Regionalmanagement Lavanttal GesmbH mit Geschäftsführerin Margit Thonhauser.
VzBM Rainer Unterluggauer begrüßte den Vortragenden Dr. Haberfellner, Regionalentwickler aus Innsbruck, sowie die anwesenden Stadt- und Gemeinderäte VzBM Heinz Joham,StR Franz Schatz, Gr Hans Pichler, GR Rudi Karner, GR Gitti Wiltsche, Edi Mitterbacher, GR Franz Walzl, Amtsleiter Valentin Magnes und gezählte 14 interessierte Gemeindebürger.
Die RGM will gemeinsam mit den Gemeinden des Lavanttales einen neuen Weg gehen. Man will auf bestehenden Analysen, Studien und Konzepten aufbauen und vor allem die Bevölkerung mit einbinden, was im Fall Bad St. Leonhard offenbar auf wenig Interessegestoßen ist.
Ziel ist es, über die künftige Entwicklung der Region nachzudenken und gemeinsame Ideen zu finden wie man seine unmittelbare Umgebung noch attraktiver gestalten kann.
8 Punkte wurden herausgegriffen und 4 Gruppen gebildet, wovon jede eine gemeinsame Antwort erarbeiten musste.
Anschließend  wurden von jedem Teilnehmer auf vorgegebene Probleme Plus- und Minuspunkte vergeben.


Jeder konnte noch seinen persönlichstenWunschzettel anbringen und das gemeinsam ausgearbeitete Ergebnis soll als Grundlage für die Bewerbung der Region für die nächste Programmförderperiode 2014-2020  und auch als Arbeitsbehelf für die Projektumsetzung dienen.

Ob GR. Pichler bei ihm Rat gesucht hat war nicht zu erfahren. Ideen hat er jedenfalls gute eingebracht.
Trotz der geringen Anteilnahme der Bevölkerung wurden interessante Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung unserer Gemeinde geliefert. Gewünscht wurde die Beibehaltung und der weitere Ausbau der bestehenden Industrie und des Gewerbes, die Förderung der bäuerlichen Klein und Mittelbetriebe, sowie der weitere Ausbau des Kurtourismus und die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs.
Am 17. Juni 2012 soll darüber abgestimmt werden ob Fremdenverkehrsaufgaben bei der Gemeinde bleiben sollen oder ein privater Fremdenverkehrsverein gegründet werden soll.
Ich meine, die Gemeinde hat in den letzten Jahren hervorragendes für den Fremdenverkehr geleistet und im Hinblick auf das mangelnde Interesse der Gastronomie und derWirtschaft an dieser Veranstaltung soll die Verantwortung dafür auch weiterhin bei der Gemeinde bleiben.