Samstag, 26. Juni 2010

Spatesstichfeier für das Tageszentrum Bad St. Leonhard

Gestern, Freitag dem 25. Juni 2010 fiel der Startschuß zum Bau des Tageszentrums Bad St. Leonhard mit einem traditionellen Spatenstich. Gemeinsam mit Landesrat Mag. Christian Ragger, Bürgermeister Simon Maier sowie Betreiber Dr.Dr. Stephan Wagner, die auch die Festreden hielten ,wurde der Spatenstich gefeiert.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einem Quartett der Stadtmusikkapelle Bad St. Leonhard.
Das Tageszentrum Bad St. Leonhard wird funktionell und architektonisch an das bestehende Gesundheitsresort Bad St. Leonhard angeschlossen und bietet genügend Platz für 15 Seniorinnen und Senioren. Das eingeschossige Haus öffnet sich mit seinen allgemeinen Aufenthaltsbereichen für Wohnen und Essen sowie einer Terrasse zum Kurpark des Gesundheitsresorts. Der Richtung Südosten ausgerichtete Bastel-bzw. Kreativraum wird großzügig verglast. Zusätzlich verfügt das Tageszentrum über Ruheräume, Pflegebad und diverse Nebenräume. Geplant wurde das Tageszentrum mit einer Investitionssumme von rund 600.000 Euro von DI Gerhard Hinterwirth.
In erster Linie sollen durch das Tageszentrum Bad St. Leonhard ältere Menschen, die zu Hause (alleine oder in der Familie) leben beschäftigt und pflegerisch betreut werden. Durch das vielfältige Pflegeangebot, welches zu Hause oftmals nicht möglich ist, werden die pflegenden Angehörigen entlastet und die Lebensqualität gesteigert.
Zu den Angeboten des Tageszentrums zählen sowohl gemeinsame Mahlzeiten wie Frühstück, Mittagessen und eine kleine Nachmittagsjause, handwerkliche Aktivitäten, Gesellschaftsspiele als auch Seniorengymnastik, Gedächtnisübungen, Singen und Musizieren. 


Mittwoch, 23. Juni 2010

Termine

Freitag, 25. Juni 2010
Um 10.00 Uhr Spatenstich für die neue Tagesstätte beim Gesundheitsressort Bad St. Leonhard

Um 20.00 Uhr
Öffentliche Probe der MGV Bad St. Leonhard im Hufeisenstüberl (Reiterhof Zettl) in Wisperndorf

Samstag, 26. Juni 2010
Eröffnung des neu adaptierten Lokales "B-quadrat" von Christian Bärnthaler am Hauptplatz in Bad St. Leonhard

Jeden Donnerstag, Freitag und Samstag von 17-22 Uhr  "Biergarten-Heuriger" im Aqua Reiki Billard Cafe
Fliederweg 210 in Bad St. Leonhard.
Angebote: Kaffee, 1/4 Goldkronenbier, 1/4 Apfelmost, 1/4 Wein oder Spritzer zu je 1.- Euro

Sonntag, 27.Juni 2010
Pfarrfest in Bad St. Leonhard
Programm:
9.30 Uhr Festmesse in der Kunigundkirche, anschließend Gemütliches Beisammensein im Garten des Pfarrhofes.

Beginn der Sanierungsarbeiten an der Bastei des Schlosses Ehrenfels in Bad St. Leonhard

Heute Mittwoch, dem 23.Juni 2010 wurde auf Initiative von Frau Ulrike Satz(Eberhard) mit den Sanierungsarbeiten der zum Teil eingestürzten Mauer der Bastei auf Schloss Ehrenfels begonnen. Die Bau-Sanierungstechnik GmbH aus Gersheim in Deutschland wurde über Empfehlung des Bundesdenkmalamtes mit den Arbeiten betraut. Das 1977 gegründete Unternehmen ist auf die statische Sicherung, Sanierung und Neubauten von Naturstein-Stützmauern und historischer Bausubstanz spezialisiert.
Laut Polier Döhnert werden die Bauarbeiten in  6-8 Wochen abgeschlossen sein.
Die abgestürzte Mauer wird neu errichtet,
 der unmittelbar gefährdete Rest, durch ein spezielles, europaweit patentiertes Verfahren saniert.
Bürgermeister Simon Maier erklärte, dass seitens der Gemeine keine finanziellen Zuwendungen möglich sind, sicherte aber zu, Frau Satz durch Hilfestellung (Förderungsansuchen beim Katastrophenfonds, eventuell notwendige Sicherheitsvorkehrungen bezüglich der Straße) bestmöglich  zu unterstützen.

Montag, 21. Juni 2010

Richard Stückler rettet Schloss Ehrenfels in Bad St. Leonhard.

Gott sei Dank gibt es in Bad St. Leonhard noch Leute, die Sportvereine und Kulturgut erhalten wollen. Dietmar Riegler hat den Lavanttaler Sportverein WAC in die Erste Liga gehieft,Richard Stückler, auch ein Kind unserer Stadt, will verhindern, dass unser altes Schloss Ehrenfels verkommt. Mit Richy, ohnehin den Bad St. Leonhardern als Kunstmäzen bekannt,kann Bad St. Leonhard hoffen,daß uns das alterwürdige, aus dem 14. Jh. stammende Schloss erhalten bleibt und auch der schöne Innenhof endlich der Bevölkerung zugänglich gemacht wird.

Samstag, 19. Juni 2010

"RE-START SUMMER 2010" in "die bar Prisse in Bad St. Leonhard

Eine Sonnwendfeier der besonderen Art veranstaltete gestern Freitag, dem 18. Juni 2010 Gottfried Morolz mit "RE-START SUMMER 2010" in "die bar" Prisse in Bad St. Leonhard. Zur Zeit der einzige "Lichtblick" am sonst recht finsteren Hauptplatz und Himmel über Bad St. Leonhard
 was so manchem Gemeindebürger allerdings recht gelegen kommt. Aber vorsicht! Gelegenheit macht (Herzens)Diebe.
In der Bar, wie immer gute Unterhaltung in angenehmer Atmosphäre und schöne Mädchen.

Konzert der Musikschule Bad St. Leonhard

Gestern abend, dem 18. Juni 2010 fand wieder das Konzert der Musikschule Bad St. Leonhard am Schlossberg statt. Gott sei Dank haben die verantwortlichen Lehrer Nervenstärke gezeigt und sind beim Veranstaltungsort Ruine Gomarn geblieben. Die Wetterlage war nämlich mehr als labil, obendrein ist man im Vorjahr gerade noch mit einem "blauen Auge" davongekommen. Petrus hat den Mut belohnt und die Veranstaltung konnte ohne meteorologisch bedingten Zwischenfälle in der romantischen Ruine abgehalten werden.
 Durch das Programm führte Direktor Othmar Lichtenegger, hier im Bild mit Musiklehrer Franz Köppl.
Unter den vielen Gästen auch BM Simon Maier, Vzbgm. Heinz Joham, Str. Siegfried Gugl, sowie der ehemalige Musikschuldirektor Heribert Vallant.
Wie immer, hatten die Kleinsten der Musikalischen Früherziehung unter Simone Staubmann den größten Applaus.



Es musizierten die Schüler der Klassen Georg Guggenberger, Eva Hochleitner, Christian Klautzer, Franz Köppl, Werner Lamprecht, Othmar Lichtenegger, Anneliese Mostögl, Monika Münzer, Sonja Pachatz, Eva Poms, Evelyn Prugger, Simone Staubmann, Bettina Trippolt, Stefan Vallant und Wolfgang Warmuth.
Den Abschluss bildete wieder das Jugendblasmusikorchester, das auch heuer wieder zu den Höhepunkten des Abends zählte.



Der Direktor gratulierte den jungen Musikern und den verantwortlichen Lehrern zu ihrem Erfolg und bedankte sich bei allen Helfern die zu dem gelungenen Abend beitrugen, sowie den Sponsoren Str. Dieter Dohr und Str. Siegfried Gugl, die für Speis und Trank der Mitwirkenden sorgten.
Das Publikum bedankte sich mit einem großen Abschlussapplaus, dem sich auch der Raunzer anschließt.


Einweihung des neuen RZ Pelletswerkes Wiesenau in Bad St. Leonhard

Gestern Freitag, dem 18. Juni 2010 fand die offizielle Einweihung des neu errichteten RZ Pelletswerkes in Wiesenau, Gem. Bad St. Leonhard statt. Das riesige Festzelt füllte sich in kürzester Zeit mit Gästen aus Nah und Fern.
Die Firmenpartner Dietmar Riegler, übrigens ein Sohn unserer Stadt und Otto Zechmeister mit Frauen begrüßten die Gäste bereits am Eingang zum Festzelt.
 Unten unsere beiden Raika Direktoren mit LH Dörfler, Vzbgm. Joham und LAbg.Wieser
 DieUnternehmerfamilien Riegler und Zechmeister mit LH Dörfler
Für Schwung und gute Laune im Festzelt sorgte wieder unsere Stadtkapelle Bad St. Leonhard
Viel Presserummel gab es im Bereich für geladene Ehrengäste


Unser Stadtpfarrer und der Bürgermeister mischten sich lieber unter´s Volk.

Das Programm eröffneten die beiden Firmeninhaber mit der Vorstellung ihrer Tätigkeiten am österreichischen und ausländischen Markt.
Neben dem Sägewerk, dem Hobelwerk und dem Heizkraftwerk wurde gestern die neueste Investition, das Pelletswerk in Wiesenau offiziell eröffnet. Die Firma betreibt in ganz Österreich und im Ausland Werke dieser Art. Das Pelletswerk in Wiesenau, das Neueste von drei  weiteren in Österreich, erzeugt allein 80.000 Tonnen Pellets im Jahr. Das Hobelwerk verarbeitet 180.000 m3 Holz im Jahr. Lediglich 60% des angelieferten Holzes wird im Sägewerk zu Brettern verarbeitet, der Rest (Rinde) wird im Heizkraftwerk und im Pelletswerk in Form von Spänen verarbeitet. Die Abwärme wird für die Heizung und zur Bretter - sowie zur Spänetrocknung verwertet. Das entspricht einer Wertschöpfung des angelieferten Holzes von beinahe 100%.
Danach erfolgten die Ansprachen der Politiker, der Reihe nach unser Bürgermeister Simon Maier, LAbg.Franz Wieser, LR Ragger und LH Dörfler und anschließend die Segnung des Werkes durch Stadtpfarrer Walter Oberguggenberger.
Im Anschluss daran konnte das neu errichtete und schon in Betrieb befindliche Werk besichtigt werden und die meisten nahmen diese seltene Gelegenheit auch wahr.
Auch eine Abordnung der Feuerwehr Bad St. Leonhard, die im Werk hoffentlich nie zum Einsatz kommen muß, war vor Ort.
Einer der kompetenten Führer durch das Werk war unser Tenor beim MGV Bad St. Leonhard und Mitarbeiter der Firma RZ Pellets Walter Karner.
Er erklärte den anwesenden Gästen die Funktion der einzelnen Maschinen von der Anlieferung über die Verarbeitung bis zur Abfüllung der fertigen Pellets:
In diesen Riesen Betonsilos werden die Rohmaterialien, Rinde und Sägespäne gelagert
und werden vorerst im Werk getrocknet und mittels Sieb von Verunreinigungen befreit,
 bervor sie in der Hammermühle auf eine einheitlichen Korngröße gebracht werden.

Im Anschluss daran kommen die Späne in einen Reifebehälter, wo sie mit einem Wasserfilm versehen werden, der für die erforderliche Geschmeidigkeit für den Pressvorgang sorgt.
Das Herz der Anlage sind die drei Pelletierpressen, wo das vorbereitete Spänematerial unter großem Druck durch eine Stahlmatritze gepresst wird.
Eine Zugabe von Bindemitteln ist nicht erforderlich, da beim Pressvorgang durch die entstehende Hitze das holzeigene Lignin freigesetzt wird, das für eine gute Abbindung sorgt. Lediglich ein minimaler Anteil an Stärke (ca. 1%) wird zur besseren Verarbeitung zugesetzt. Anschließend werden die Pellets heruntergekühlt und in Silos eingelagert, von wo sie entweder direkt in Silo-LKW abtransportiert, oder in die Anlage zur Absackung transportiert werden.
Wie auch schon Bürgermeister Simon Maier anfangs in seiner Rede erwähnt hat, kann Bad St. Leonhard stolz sein, solche Unternehmerpersönlichkeiten wie Riegler und Zechmeister in der Gemeinde zu haben, die durch ihr Engagement nicht nur neue Arbeitsplätze schaffen, sondern insgesamt die ganze Wirtschaft des oberen Lavanttales beleben.