Freitag, 22. Mai 2009

Erinnerungen

Angesichts solcher Ansichten werden Erinnerungen an die Jugend wach.
Kaum jemand kann sich heute noch vorstellen, daß hier kulturelle und gesellschaftliche Ereignisse stattgefunden haben.
Das Haus vlg. Zollner, heute im Eigentum der Kärntner Sparkasse, hatte eine wechselvolle Geschichte. 1872 im Besitz von Michael Grießmayer, erwarb es nach mehrmaligem Besitzerwechsel 1895 Franz Egger, der es 1902 wiederum an Johanna Kienzl verkaufte. 1952 erbt es Isidor Gomahr, der neben einem Holzhandel auch das Gasthaus und ein Bierdepot im Haus betrieben hat.
Der Saal im ersten Stock( siehe Abbildung) wurde für Hochzeiten und Bälle genutzt und zeitweise trat hier auch die Leonharder Theatergruppe mit ihren "Stars" Anna Gmeiner, Otti Kainig und Viktor Girod auf. Auch die meisten Vereine haben hier eine Heimat gefunden, so auch die Turnerriege der FF St. Leonhard.

Auch der Raunzer machte seine ersten Erfahrungen mit dem "Nachtleben" in diesen Räumen bei einem Sängermaskenball im Jahr 1960, musste allerdings vor der Demaskierung - weil noch jugendlich-das Weite suchen.
Heute ist die Straftat ja wohl verjährt und man kann die Namen auf dem Bild (von links) preisgeben:
Siegrid Gmeiner, Günther Moser, Gerti Gressl und der Raunzer als "Blondes Gretchen".

Übrigens: Unten das Haus von Siegrid und Peter Gmeiner als "Festung" wird wohl auch ein einmaliges Bilddokument bleiben.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Termin

Stadlfest der Trachtenkapelle Schiefling.
Wo ? Beim Simerlwirt in Schiefling.

Pfingstsonntag, dem 31. Mai 2009, ab 21.00 Uhr
Für Unterhaltung sorgen "Die Unterkärntner"
Eigenes Discozelt mit "Sound Society"

Pfingstmontag, dem 1.Juni 2009, ab 10.30 Uhr
Frühschoppen mit der Trachtenkapells Schiefling

Eintritt: Vorverkauf 5.- Eur. / Abendkasse 7.- Eur.
Eintritt ab 16 Jahren ( Ausweispflicht!)

Die Musiker der Trachtenkapelle Schiefling freuen sich auf Ihren Besuch!

Mittwoch, 20. Mai 2009

Aufregung um die neue Trasse der Umfahrung Süd

Die Landesregierung hat offenbar nichts dazugelernt wenn sie sich weigert Einsichtnahme in die geplante Trassenänderung zu gewähren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß Planungsarbeiten
(Ich kann nur von Hochspannungs-Freileitungen sprechen), schneller und effizienter vorankommen, wenn sie vorher mit der Bevölkerung bzw. Betroffenen abgesprochen wurden. Man soll nicht so arrogant sein zu glauben, daß nur die "Experten" von der Landesregierung, was vom Straßenbau verstehen. Die einheimische Bevölkerung hat oft bessere Ideen und man könnte sich im Vorfeld viel unnötige und teure Planungsarbeit ersparen, meint
der Raunzer

Dienstag, 19. Mai 2009

Der schönste (Haupt) Platz in Kärnten

Die Kleine Zeitung sucht den schönsten (Haupt) Platz Kärntens.

40 Vorschläge der Redaktion ( 5 pro Region ), darunter auch Bad St. Leonhard, nehmen an der Platzwahl teil.
Von Sonntag, 31. Mai bis Freitag 12. Juni können sie dann für ihren Favoriten "Bad St. Leonhard" abstimmen.
Die beiden Plätze die in einer Region die meisten Stimmen erhalten, kommen in die nächste Runde.
Von Sonntag, dem 14. Juni bis zum 25. Juni können sie über die 16 Regions - Sieger abstimmen.
Am 28. Juni wird dann der schönste Platz Kärntens und Osttirols gekürt und am 12. Juli mit einem großen Fest gefeiert.
Und so wird abgestimmt:
Entweder im Internet: www.kleinezeitung.at/platz
oder mittels Postkarte an die Adresse: Kleine Zeitung
Redaktion
Funderstraße 1a
9020 Klagenfurt
Der Raunzer hofft, daß möglichst viele für unseren schönen Hauptplatz stimmen werden.

Montag, 18. Mai 2009

Familientreffen Beim Raunzer

Der Raunzer hat einige Tage nichts von sich hören lassen.
Der Grund war "Hoher Besuch" aus Spanien. Schwester Ingrid besuchte mit ihrem Ehemann Jose Luis Tejerina die alte Heimat Bad St. Leonhard. Nur alt eingesessene Leonharder werden sich an sie noch erinnern können, ist sie doch schon über 40 Jahre in Spanien.
Und so fing alles an:
Ingrid, geb. 1942 in Bad St. Leonhard, besuchte nach der Volksschule in St. Leonhard zunächst das Stiftsgymnasiun in St. Paul und maturierte schließlich am Kindergartenseminar der LBA in Klagenfurt. Ihre Praxisjahre verbrachte sie zumeist in Ferienheimen in Italien, was schon die Liebe zum Süden weckte. So war ihre erste Arbeitsstelle auch in Triest, als Privaterzieherin bei einer Industriellenfamilie.
Ein Ausflug mit ihrer Cousine Gerlinde Trippolt,verh.Hauser, nach Spanien, lässt in ihr den Wunsch reifen, dieses Land näher kennen zu lernen und bewarb sich als Erzieherin im Haushalt der Familie Khevenhüller in Madrid.

In Madrid lernte sie ihren späteren Ehemann Jose Luis, einen Architekten kennen, mit dem sie inzwischen schon 40 Jahre verheiratet ist.
Seither arbeitete sie bis zu ihrer Pensionierung im deutschen Kindergarten in Madrid.
Gestern das kleine Familientreffen, bei dem auch Nichte Lisi mit ihrem Ehemann Helmut
Stecher und Töchterchen Ingrid aus Tirol sowie die beiden in Wien studierenden Söhne des Raunzers anwesend waren leider wieder zu Ende, nicht ohne vorher den im Haus Elisabeth in St. Andrä lebenden Bruder und Papa Walter besucht zu haben.

Nun ist der Raunzer wieder für weitere News aus Bad St. Leonhard bereit.

Donnerstag, 14. Mai 2009

Sprechtage der Stadträte

Nachstehende wöchentliche Sprechtage wurden für die Mitglieder des Stadtrates der Stadtgemeinde Bad St. Leonhard festgelegt:

Bgm. Simon Maier SPÖ Di. und Do. 9.00 - 12.30
Vzbgm. DI Rainer Unterluggauer SPÖ Montag 18.00 - 19.00
Vzbgm. Heinz Joham BZÖ Freitag 11.30 - 12.30
StR. Mag. Siegfried Gugl SPÖ Donnerstag 17.00 - 18.00
StR. Franz Schatz ÖVP Montag 12.15 - 13.00
StR. Dieter Dohr BZÖ Dienstag 10.00 - 11.00

Ort: Kleiner Sitzungssaal, 1. Stock, Zimmer Nr. 5

Kundmachung der Gemeinde
Angeschlagen am 30.04.2009

Mittwoch, 13. Mai 2009

10 kleine Gummibärli

Freddy und die wilden Käfer. Eine sonst recht nette Kindersendung. Glaubt Freddy bzw. der ORF aber allen Ernstes, daß damit Rassismus bekämpft werden kann, wenn man das Lied "10 kleine Negerlein" umtextet in "10 kleine Gummibärli"? Aber Schwachsinn im ORF ist ja nichts Neues .
"10 kleine Schwarzafrikanerlein" hätte sich allerdings auch nicht richtig gereimt, meint
der Raunzer.

Montag, 11. Mai 2009

Rätsel

Wo könnte das sein?
Bild 1
Bild 2
Bild 3

Sommerfrische

Hallo, mein Name ist Hase und ich bin zur Zeit auf Sommerefrische im schönen Bad St. Leonhard.
Alle lieben Hasen sind aufgerufen, auch einmal ihren Urlaub hier zu verbringen.
Der Raunzer und viele andere auch, würden sich freuen.

Freitag, 8. Mai 2009

Der Raunzer war unterwegs

Er ist Gerüchten nachgegangen, die besagen, man wäre mit der Zuleitung des Schwefelwassers zum Gesundheitsressort im Verzug. Ich kann die "Pessimisten" beruhigen:
Die Grabarbeiten dafür sind voll im Gangebenso die Sanierung und Erweiterung der Quellfassung

Man wird also nicht das Wasser mit Traktor und Faß dahin liefern müssen. Auch die Arbeiten an der Umfahrung gehen flott voran , wie der Raunzer feststellen konnte.

Trasse, Blickrichtung Norden

und Richtung Süden

Donnerstag, 7. Mai 2009

Nachtrag zum Beitrag vom Schloss Gomarn

Die Ruine im StadtalterplanDie Ruine um 1860 nach einer Bleistiftzeichnung von Markus Pernhart


Die Stadt mit dem Schloss im 16.Jahrhundert nach einem Stich von Valvasor

Der Vollständigkeit halber und zur leichteren Orientierung am Stadtalterplan dieser Nachtrag.
Grüße vom Raunzer.





Mittwoch, 6. Mai 2009

Das Schloss Gomarn und der Schlossberg

Eingang zur Burg
Durch die geplante Einbeziehung des Schlossberges als Kurpark rückt er für Einheimische sowie Gäste wieder mehr ins öffentliche Interesse.
Die Geschichte des alten Schlosses Gomarn ist aber doch wenig bekannt, bzw. scheint eigentlich nirgends so richtig auf. Ich habe anlässlich des 1000 Jahr Bamberg Jubiläums zwar einen kurzen geschichtlichen Überblick verfasst, will aber auf diesem Weg die Geschichte des Schlosses noch einmal in Erinnerung rufen:
Den Beginn der Siedlung in St. Leonhard kennen wir nicht. Die erste Ausbeute des Bergsegens in der Umgebung geht wohl in die Kelten-und Römerzeit zurück. Die erste urkundliche Nachricht vom Bergbau stammt noch aus der Karolingerzeit. Am 27.Juni 931 vertauschte Erzbischof Adalbert von Salzburg dem Grafen Albrich, Neffen des Herzogs Arnulf eine Salzstelle in Admont gegen eine Hube nahe dem Gotteshause und eine Eisenschmelze am Berg Gamanaron. J. Unterluggauer, Dechant von St. Leonhard und ein profunder Geschichtskenner schreibt in seiner Festschrift anlässlich der 600 Jahr-Feier zur Stadterhebung im Jahr 1925:
Wir werden kaum fehlgehen, wenn wir in dem erwähnten Gotteshause die spätere Kunigundkirche und in der Hube daneben das spätere Schloss St. Leonhard, im Volksmund Gomarn genannt, vermuten. Die Kirche und die jedenfalls gegen feindliche Überfälle geschützte Hube (Burg), lagen auf einem die Gegend beherrschendem Hügel, dem Schlossberg.
1287 wurde das Schloss als Sitz des Gerichtes erwähnt.
1356-1362 war Wulfing von Ehrenfels bambergischer Pfleger und Vizedom. Er kaufte in St. Leonhard ein Haus, das seine vier Söhne befestigten, das spätere Schloss Ehrenfels.

Blick von der Ruine auf Schloss Ehrenfels.

Bis zum Jahr 1759 gehörte die Burg Gomarn dem Bistum Bamberg. Im Jahr 1759 verkauft Erzbischof Franz Konrad sämtliche bambergische Besitzungen des Hochstiftes Bamberg in Kärnten, darunter auch Gomarn, an Kaiserin Maria Theresia. Im Schloss waren während der Kaiserzeit die Amtsräume der Verwaltung untergebracht.
Bei dem Brand im Jahr 1762, der die ganze Stadt einäscherte, wurden auch die aus Holz bestehenden Teile des Schlosses ein Raub der Flammen. Wieder aufgebaut, brannte es im Jahr 1808 abermals ab. Seitdem wurde es nicht wieder aufgebaut.
Die derzeitigen Mauerreste stammen aus dem 12. bzw.13. Jh. (Burgfried) und dem 15. Jh. (Viergeschossiger Pallas Richtung Norden.)

Burgfried aus dem 13. Jh.
Der Pallas aus dem 15. Jahrhundert

Übrigens: Der Kurpark des Schwefelbades anno 1930



Dienstag, 5. Mai 2009

Geburtstag im Haus Geiger

Heute am 5.5. ist Fanny Dirnberger 77 Jahre jung geworden. Im Jahr 1957 hat Luis seine Fanny nach St. Leonhard gebracht. Aus der Lölling, übers Klippitztörl, wie auch so manch andere Leonharder. Ist halt ein Erz-und Edelsteinreiches Gebiet. Jedenfalls hat Luis eine gute Wahl getroffen. Acht Jahre lang, bis zur Übernahme des Betriebes durch ihren Ehemann Luis im Jahr 1965 hat sie im Schatten ihrer Schwiegermutter Margaretha das Haus Geiger als Traditionsgasthaus geführt. Heute, wie damals ist sie die Seele des Hauses und im Hinblick auf die Krankheit ihre Gatten Luis eine starke Frau, die ihren Humor nicht verloren hat.

Der Raunzer gratuliert mit Hochachtung.

Spruch des Monats

Im Oktober und im Mai
ist der Rentner schuldenfrei

( Spruch von Karl Faist sen.)

Samstag, 2. Mai 2009

Pferdefest am 1. Mai

Ein schönes Fest war es, das Pferdefest. Professionell organisiert.
Pferde sind einmal neben Hund und Katz die liebsten Freunde des Menschen-soferne man sich das leisten kann. Pferde übertreffen einfach Trachten- und sonstige Aufmärsche.
Gestern war es wieder einmal soweit:
Angeführt von Ritter Georg, kam der Zug von der Pferdesegnung vor der Leonhardikirche.
(Ritter Gerhard Buder aus St. Georgen, mit seinem Gelderländer).
Hermann Fellner und Dagmar Weishaupt mit ihren mächtigen Friesen.

Katja Baumann und Katrin Kreuzer

Übrigens: Das vorbildlich restaurierte Landhaus von "Papa Baumann".


Angekommen im Gestüt Wisperndorf, durfte der Hausherr Andreas Zettl und Kammerrat Anton Heritzer die zahlreich erschienenen Teilnehmer und Gäste willkommen heißen.

Nach der Vorstellung der Reiter und Kutschenfahrer konnten sich die Zuseher an den Reit- und Fahrkünsten der Teilnehmer erfreuen.
Karrer Christina
Magdalena Morolz
Greta Morolz

Ob Turnier-oder Westernreiten, Strohballenrally mit Reitern und Fahrern, ein schönes und spannendes Ereignis war es jedenfalls.Bild hinzufügenLast, not least, die Sieger:
Beim Reiten war es Daniela Maritschnig aus St. Andrä, mit ihrem Huspy.
Beim Fahren waren es Susanne Stückler und Bianka Paulitsch mit ihren "Rennmäusen"

In Wisperndorf, da tut sich was! Da gibt´s nichts zum raunzen.


Freitag, 1. Mai 2009

Maibaum aufstellen

Petrus, oder wer immer da oben auch verantwortlich ist, hat es gut gemeint mit uns. War es vormittag noch regnerisch und stürmisch, ist doch rechtzeitig zur Maifeier die Sonne herausgekommen.
Alles ist vorbereitet: Die Feuerwehrjugend, allesamt stramme Burschen haben den Gefahrenbereich abgesperrt.
Übrigens, wir haben auch die feschesten Feuerwehrgirls im Bezirk.


Endlich ist es soweit, unsere Stadtkapelle marschiert ein.

Unter der Oberausicht der Kelag gehts los, der Baum hebt sich, bald ist es soweit.

Schön und gerade steht er da. Es ist vollbracht. Perfekt gemacht unsere Männer von der FF.